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Bereits 18 Russen für Olympia 2016 gesperrt

Nach IOC-Entscheid Bereits 18 Russen für Olympia 2016 gesperrt

Nach und nach erhöht sich die Zahl der russischen Athleten, die nicht an den Olympischen Spielen 2016 teilnehmen dürfen. Nach den russischen Schwimmern trifft es vor allem die Kanuten hart: Ein Olympiasieger und weitere vier Kanuten wurden von Rio ausgeschlossen.

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Alexander Djatschenko (re.) wird seinen Erfolg von London 2012 nicht wiederholen können. Der russische Kanu-Olympiasieger wurde von Rio 2016 ausgeschlossen.

Quelle: dpa

Lausanne . Der russische Kanu-Olympiasieger Alexander Djatschenko wird bei den Spielen in Rio de Janeiro seinen Erfolg von London 2012 nicht wiederholen können. Djatschenko wurde vom Kanu-Weltverband (ICF) suspendiert und damit von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, nachdem sein Name im McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) im Zusammenhang mit verschwunden Dopingproben genannt wurde.

"Harter Schlag für olympische Bewegung"

Bis zum Abschluss weiterer Untersuchungen wurden von der ICF zudem Djatschenkos Teamkollegen Elena Anjuschina, Natalja Podolskaja, Andrej Kraitor und der Olympia-Dritte Alexej Korowaschkow vorerst gesperrt und dürfen auch nicht in Rio starten. Im Bericht des unabhängigen WADA-Ermittlers Richard McLaren waren 27 Fälle von 25 russischen Kanuten genannt worden.

Elf Sportler seien bereits bestraft worden, 15 weitere hatten noch keinen internationalen Start bei den Erwachsenen. "Das ist ein harter Schlag für die olympische Bewegung, und wir sind traurig, dass unser Sport darin verwickelt ist", sagte ICF-Generalsekretär Simon Toulson und betonte: "Die ICF wird ihre strenge Null-Toleranz-Haltung beibehalten und alle Athleten verbannen, die irgendwie die Regeln verletzen."

Bereits 18 Russen gesperrt

Die suspendierten Sportler dürfen nicht ersetzt werden. Dadurch verliert Russland sein Startrecht im Zweier-Canadier über 1000 Meter, im Einer-Canadier über 200 Meter, im Zweier-Kajak der Frauen über 500 Meter, im Einer-Kajak der Frauen über 200 Meter sowie im Kajak-Zweier der Männer über 200 Meter. In dieser Klasse sollte Djatschenko mit Juri Postrigai antreten.

Diese Athleten wurden für Olympia 2016 gesperrt:

  • Schwimmen (7): Michail Dowgaljuk, Julia Jefimowa, Nikita Lobinzew, Natalia Lowzsowa, Anastasia Krapiwina, Wladimir Morosow, Daria Ustinowa
  • Kanu (5): Jelena Anijuschina, Alexander Djatschenko, Alexei Korowaschkow, Andrej Krator, Natalia Podolskaja
  • Rudern (3): Iwan Balandin, Anastasia Karabelschtschikowa, Iwan Podschiwalow
  • Gewichtheben (2): Tatjana Kaschirina, Anastasia Romanowa
  • Ringen (1): Wiktor Lebedew

dpa/sid/RND/zys

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