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Berliner Jubel in Misburg

Tischtennis-Finale Berliner Jubel in Misburg

Am Ende kam es so, wie es alle erwartet hatten. Die Tischtennis-Frauen vom TTC Berlin eastside ließen sich von 500 Zuschauern in der Misburger Sporthalle feiern. Feiern für ihren dritten nationalen Pokalsieg in Folge. Das Finale gewannen sie klar mit 3:0 gegen TuSEM Essen.

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500 Zuschauer sahen die Ballwechsel.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Der Weg dorthin war aber erheblich steiniger als erwartet für den Abonnementssieger. Die Berlinerinnen waren nämlich im Halbfinale, das viele für das vorweg genommene Endspiel hielten, schon so gut wie draußen. Gegen den SV Kolbermoor lag das Team nämlich bereits mit 0:2 zurück, und den Bayerinnen fehlten nur zwei Punkte zum glatten 3:0.„Man muss halt auch dann gewinnen, wenn man nicht so gut spielt“, sagte die Weltcupdritte Petrissa Solja hinterher - und konnte da auch schon wieder lächeln. Vorher hatte sie ihre Partie gegen Sabine Winter verloren, danach unterlag auch ihre Teamgefährtin Xiaona Shan im Duell zweier Nationalspielerinnen gegen Kristin Silbereisen in vier Sätzen. Und anschließend führte Kolbermoors Italienerin Wenling Tan-Monfardini gegen Georgina Pota im Entscheidungssatz mit 9:8, der Favorit stand vor dem Aus.

Doch die Ungarin behielt die Nerven und leitete die Berliner Aufholjagd ein. Solja schlug Silbereisen glatt mit 3:0, und Shan blieb gegen Winter ebenfalls ohne Satzverlust. Damit war der Weg frei für den dritten Triumph in Folge und die Siegprämie von 2500 Euro. Für Essen blieben 1500 Euro. Die Halbfinalverlierer Kolbermoor und SV DJK Hövelhof erhielten je 500 Euro. „Ein Ausscheiden der Berlinerinnen hätte dem Final Four nicht gutgetan“, sagte Organisator Uwe Rehbein. „Sie hatten viele Fans mit, die sehr laut waren.“

Da sich auch die neutralen hannoverschen Zuschauer nicht zurückhielten, herrschte eine „sensationelle Stimmung“, wie Rehbein sagte. Der reibungslose Ablauf, der Spaß, den Spielerinnen und Besucher hatten, und natürlich das Lob von Offiziellen und Aktiven hätten für den großen Aufwand bei der Ausrichtung „mehr als entschädigt. Es war der Wahnsinn“, sagte der 72-Jährige. gru

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