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Biedermann locker im Halbfinale über 200 Meter

WM in Shanghai Biedermann locker im Halbfinale über 200 Meter

Nach seiner Bronzemedaille über 400 Meter Freistil präsentiert er sich weiter in guter Form: Paul Biedermann hat bei der Schwimm-WM am Montag in Shanghai seinen Vorlauf über 200 Meter Freistil in 1:46,56 Minuten vor 400-Meter-Weltmeister Park Tae-Hwan aus Südkorea gewonnen.

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Paul Biedermann ist bei der Schwimm-WM in Shanghai locker ins Halbfinale über 200 Meter Freistil eingezogen.

Quelle: dpa

Shanghai . Insgesamt war es die drittbeste Zeit. Am schnellsten war der Amerikaner Ryan Lochte in 1:46,34 unterwegs. In dessen Vorlauf wurde der 14-malige Olympiasieger Michael Phelps 1:46,98 Dritter.

„Jetzt hat noch keiner gezeigt, was er drauf“, sagte Biedermann mit Blick auf das Halbfinale. Tim Wallburger verpasste um 1/100 Sekunde das Halbfinale.

Auch Poewe gut in Form

Richtig gut in Form zeigte sich die Wuppertalerin Sarah Poewe über 100 Meter Brust. Sie schlug in 1:07,38 Minuten als drittschnellste an. Am besten war 200-Meter-Olympiasiegerin Rebecca Soni (USA) in 1:05,54 unterwegs. Über 100 Meter Rücken wurde Vize-Weltmeister Helge Meeuw nach dem Vorlauf in 54,15 Sekunden als Zwölfter gewertet. Hier war Europameister Camille Lacourt aus Frankreich in 53,30 Sekunden der Beste.

Poewe und Meeuw erreichten die Halbfinale, dagegen war für Jenny Mensing über 100 Meter Rücken der Vorlauf die Endstation. In 1:01,64 Minuten blieb sie als 21. rund eine Sekunde über ihrer Zeit der deutschen Meisterschaft. Auch für Titelverteidigerin Gemma Spofforth (Großbritannien) kam auf Platz 23 das Aus. Natalie Coughlin war hier nach 59,73 Sekunden die Nummer 1.

Groß Kontakt zu den amerikanischen Kontrahenten Phelps und Lochte hatte Biedermann noch nicht. „Man sieht sich und das ist gut und das reicht mir auch“, sagte der 24-Jährige am Montagmorgen noch ein „bisschen müde“. Nach dem Verlust der 400-Meter-Krone würde er gerne den Titel über 200 Meter behalten. Im direkten Duell hielt er den Weltmeister vom Vortag auf Distanz. „Was interessiert ein Vorlauf“, sagte ein gut gelaunter Biedermann.

Nicht so das ganz gute Gefühl stellte sich bei Vize-Weltmeister Meeuw ein. „Bisher habe ich die Tages-Aufgabe erfüllt“, sagte der Medizinstudent dennoch. „Jedes Rennen ein hartes Stück Arbeit. Das Kind ist noch nicht in den Brunnen gefallen.“ Aus Poewe, Olympia-Dritte von Athen, sprudelte es regelrecht heraus. „Das ist die Zeit mit der ich jetzt Hammer zufrieden bin.“

kas/dpa

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