24°/ 13° Regen

Navigation:
Birgit Kober kritisiert Bedingungen für Behindertensportler
Mehr aus Sport

Paralympics-Siegerin Birgit Kober kritisiert Bedingungen für Behindertensportler

Die zweimalige Paralympics-Siegerin Birgit Kober hat die schwierigen Startbedingungen für ambitionierte Behindertensportler kritisiert. Vor allem die Vereine wüssten mit Behindertensportlern nicht viel anzufangen.

Voriger Artikel
Dirk Nowitzki sucht weiter nach seiner Form
Nächster Artikel
Martin Schmitt feiert ersten Erfolg seit fünf Jahren

Bei den paralympischen Spielen war sie ganz oben: Birgit Kober.

Quelle: dpa

Berlin.  „Es gibt sehr viel Unsicherheit. Verbände und Vereine wissen gar nicht, wie sie damit umgehen sollen“, sagte die 41 Jahre alte Leichtathletin in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitag-Ausgabe).

Viele Vereine „fürchten Kosten, die auf sie zukommen könnten“. In ihrem Fall, erklärte die für TSV Bayer 04 Leverkusen startende und in München trainierende Athletin, „hatten Trainer sogar Angst, dass sie womöglich ihre Trainerlizenz verlieren könnten, wenn sie mit mir arbeiten - Schwachsinn!“, kritisierte die „Behindertensportlerin des Jahres“. Kober hatte bei den diesjährigen Paralympics in London Gold im Kugelstoßen und Speerwerferin gewonnen - jeweils mit Weltrekord.

Als die Münchnerin im Jahr 2008 nach einem Klinik-Aufenthalt wieder mit dem Sport anfangen wollte, gab es in Bayern „keinen Verein, für den ich als Leichtathletin im Rollstuhl starten konnte“. Aus Berlin sei eine Absage gekommen. In Leverkusen hieß es, „mittrainieren wäre schwierig, weil man die Trainingsprogramme umstellen müsste“. Kober durfte für den Verein aber unter der Bedingung starten, „dass ich weiter in Bayern trainiere“.

dpa/sag

Voriger Artikel Voriger Artikel
Nächster Artikel Nächster Artikel
Anzeige
Städtewetter
24°/ 14° bewölkt
Di
21°/24°bewölkt
Mi
21°/24°bewölkt
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Handball-Nationalspieler Michael Kraus droht Sperre

Der Handball-Verband hält zu Michael Kraus. Trotz seiner Vorstöße gegen Anti-Doping-Regeln soll er Nationalspieler bleiben. Allerdings könnte den Ex-Hamburger es teuer zu stehen kommen: Schlimmstenfalls drohen zwei Jahre Sperre. Der DHB kann diesen Fall nicht gebrauchen.

Auf dem Laufenden: HAZ-Redakteur Norbert Fettback (rechts) und Journalist Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover" – mit Tipps zu Trainingsstrecken und Wettkämpfen sowie skurrilen Geschichten aus dem Läuferalltag.
23. Juli 2014 - Frerk Schenker in HAZ-Laufpass

Passender hätte der Tag kaum sein können: Draußen wird schon allein beim Zubinden der Laufschuhe geschwitzt, der geschätzte Kollege ist im Sommerurlaub – und wir haben das Ranking Nummer 19 auf dem Tisch liegen.

mehr
Anzeige