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Cavendish feiert dritten Etappensieg

Tour de France Cavendish feiert dritten Etappensieg

Der Brite Mark Cavendish hat bei der diesjährigen Tour de France seinen dritten Tagessieg gefeiert. Einen Tag nach seiner Sprint-Niederlage gegen den Rostocker André Greipel schlug der Radprofi vom Team HTC-Highroad zurück und entschied am Mittwoch den elften Streckenabschnitt vor Greipel und dem Amerikaner Tyler Farrar für sich.

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Ausnahmesprinter Mark Cavendish hat bei der Tour de France zurückgeschlagen.

Quelle: dpa

Lavaur. Nur 24 Stunden nach seiner bitteren Schlappe gegen André Greipel hat Ausnahmesprinter Mark Cavendish bei der Tour de France zurückgeschlagen. Der HTC-Profi wies seinen größten Rivalen am Mittwoch in Lavour in die Schranken und feierte den 18. Sieg bei der wichtigsten Rad-Rundfahrt der Welt. Nach 167,5 Kilometern machte Cavendish, der auf der Zielgeraden außergewöhnlich lange im Wind kämpfen musste, im strömenden Regen den dritten Tagessieg bei dieser Tour perfekt. Der Brite kann sich auch über das Grüne Trikot des punktbesten Sprinters freuen.

Greipel blieb drei Tage vor seinem 29. Geburtstag Platz zwei, Dritter wurde der Amerikaner Tyler Farrar. "Nach der Niederlage haben alle schon gesagt: "Dann gewinnen wir halt morgen"", meinte Cavendish. "Das war gestern der perfekte Sprint von André Greipel. Ich hatte mir vorgenommen, diesen Fehler heute nicht noch einmal zu machen." Dem Rostocker Greipel misslang das Kunststück, als erster Deutscher nach Erik Zabel 1997 zwei Etappen hintereinander zu gewinnen. "Es war gefährlich heute. Ich kann mit dem zweiten Platz ziemlich zufrieden sein", sagte der gebürtige Rostocker.

Topfahrer sparen Kräfte

Im Kampf um das Gelbe Trikot sparten die Topfahrer einen Tag vor der schweren ersten Bergankunft in den Pyrenäen erwartungsgemäß Kräfte. Spitzenreiter blieb der Franzose Thomas Voeckler (Europcar) vor Luis Leon Sanchez (Rabobank). Am Donnerstag, wenn auf der 12. Etappe mit dem Col du Tourmalet und dem Schlussanstieg nach Luz-Ardiden zwei Berge der höchsten Kategorie anstehen, dürfte das Gesamtklassement an der Spitze durcheinander gewirbelt werden. Titelverteidiger Alberto Contador könnte in den Pyrenäen seine Aufholjagd starten, auch wenn er weiterhin leicht gehandicapt ist.

Der Spanier, der bislang in drei Stürze verwickelt war und viel Zeit verloren hatte, erklärte: "Ich habe jetzt ein besseres Gefühl, auch wenn noch ein bisschen Schmerz da ist." Den dreimaligen Tour-Sieger vom Team Saxo Bank hatte eine Verletzung im rechten Knie behindert. Immer spannender wird das Rennen um die Punktewertung. Klassiker-Spezialist Philippe Gilbert verlor sein Grünes Jersey an Cavendish, der 16 Zähler Vorsprung auf Jose Joaquin Rojas hat. Seine Ambitionen auf Grün auch in Paris unterstrich Cavendish schon beim Zwischensprint, als der Brite Schnellster des Hauptfeldes wurde.

Widrige Bedingungen

Wenige Kilometer nach dem Start im 3000-Seelen-Örtchen Blaye-les-Mines hatte sich eine sechsköpfige Ausreißergruppe gebildet. Bei widrigen Bedingungen, zum Teil heftigem Regen und Nebel ließ das von den Sprinterteams kontrollierte Hauptfeld das Sextett aber nicht weit enteilen. Zwei Kilometer vor dem Ziel war der Niederländer Lars Boom (Rabobank) als letzter Verbliebener der Fluchtgruppe gestellt.

An der Spitze des Feldes hatte sich auch Omega-Profi Sebastian Lang abgerackert. Der Thüringer will am Saisonende die Radsport-Karriere beenden, wie er auf seiner Homepage mitteilte. Der deutsche Zeitfahrmeister von 2006, der sieben Jahre beim heute nicht mehr existenten Gerolsteiner-Team fuhr, nannte Veränderungen im Radsport als Gründe. Dort hätten "vor allem die großen Betrüger das Image beschädigt". Zudem tue sich die Presse noch immer sehr schwer, "diese Sportart genauso zu behandeln wie alle anderen Sportarten auch".

dpa

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