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DEB-Auswahl holt dritten WM-Sieg in Folge

Eishockey-WM DEB-Auswahl holt dritten WM-Sieg in Folge

Erstmals seit fünf Jahren steht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale. Dort wartet auf jeden Fall ein dicker Brocken. Die DEB-Auswahl muss dann auch den argen Verletzungssorgen trotzen: Mit Felix Schütz droht dem vierten Spieler die vorzeitige Abreise.

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Der deutsche Stürmer Jerome Flaake im Spiel gegen Ungarn.

Quelle: dpa

St. Petersburg. Mit dem sicheren Viertelfinal-Ticket in der Tasche hat sich die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die bestmögliche Ausgangsposition für die K.o.-Runde der WM in Russland gebracht. Das Team von Bundestrainer Marco Sturm siegte am Montagabend in St. Petersburg mit viel Mühe auch gegen Aufsteiger Ungarn 4:2 (0:1, 1:0, 3:1) und beendet die Vorrundengruppe B auf dem zuvor kaum für möglich gehaltenen dritten Rang.

Vier Stunden zuvor hatte Titelverteidiger Kanada die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) durch das 4:0 gegen Frankreich faktisch bereits in ihr erstes Viertelfinale seit fünf Jahren geschossen.

"Ein herausragendes Ergebnis"

"Hut ab davor, in der Vorrunde mit 13 Punkten Dritter zu werden in einer wirklich starken Gruppe. Das ist ein herausragendes Ergebnis, mit dem man nicht rechnen konnte", freute sich Verbandschef Franz Reindl.

Erst am Dienstag erfährt das Sturm-Team, welchem Favoriten es in der Runde der besten Acht ein Bein stellen kann. Der Gegner wird in jedem Fall ein dicker Brocken: Gastgeber Russland, der Weltranglisten-Dritte Schweden oder der sechsmalige Weltmeister Tschechien.

Vierter Ausfall droht

Allerdings bleibt der DEB-Auswahl das Verletzungspech treu. Am Montag musste in Verteidiger Torsten Ankert wegen einer Oberschenkelverletzung bereits der dritte Spieler vorzeitig die Heimreise antreten. Zuvor war auch für NHL-Profi Tobias Rieder (Knieverletzung) und den Wolfsburger Gerrit Fauser (Schulterprobleme) die WM vorzeitig beendet.

Im Spiel gegen Ungarn erwischte es Stürmer Felix Schütz, der nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Daryl Boyle (12.) nicht mehr zurück aufs Eis kam. "Es sieht nicht gut aus", sagte Bundestrainer Marco Sturm. "Ich hoffe aber, dass er noch zurückkommt für das Viertelfinale. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen."

dpa/sid/RND/zys

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