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DTB-Team hofft auf Halbfinale

Tennis DTB-Team hofft auf Halbfinale

Die deutschen Tennis-Herren sind im Davis-Cup-Viertelfinale gegen Frankreich nur Außenseiter. Eine Chance sieht das Team von Patrik Kühnen dennoch. Vor allem mit ihrem Teamgeist wollen die Spieler ihre Mannschaftserfolge in diesem Jahr fortsetzen.

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Deutsche Tennismänner sind beim Davis-Cup-Viertelfinale nur Außenseiter.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Stuttgart. Die Favoritenrolle liegt bei Frankreich, die deutschen Mutmacher sind der Heimvorteil, der Teamgeist und der Titel beim World Team Cup. Trotz ihrer Außenseiterrolle sehen die Herren des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) im Davis-Cup-Viertelfinale eine Chance, den Vorjahresfinalisten zu schlagen. „Wir haben uns das Viertelfinale verdient. Wir haben nun die Möglichkeit, ins Halbfinale einzuziehen. Das ist ein großer Anreiz“, sagte Team-Kapitän Patrik Kühnen vor den vier Einzeln und dem Doppel auf der Sandplatz-Anlage des TC Weissenhof in Stuttgart.

Im ersten Einzel soll Topmann Florian Mayer das Team in Führung bringen. Der Bayreuther bestreitet am Freitag (12.00 Uhr/Sport1) das Auftakt-Match gegen die französische Nummer 2 Richard Gasquet. „Das wird ein schweres Match, Gasquet hat auf Sand gut gespielt“, sagte Mayer, der eine 1:1-Bilanz gegen den 25-Jährigen hat, nach der Auslosung am Donnerstag. „Ich werde mich gut vorbereiten, damit ich topfit bin.“

Im zweiten Einzel trifft Philipp Kohlschreiber (Augsburg) anschließend auf Frankreichs Nummer 1, Gael Monfils. Der Wimbledon-Halbfinalist Jo-Wilfried Tsonga soll bei den Franzosen nur im Doppel mit Michael Llodra (Samstag/13.00 Uhr) antreten.

Dennoch ist die Aufgabe der Deutschen schwer, zu eindeutig sprechen die Zahlen für die Franzosen. In der Weltrangliste sind Monfils (7.), Gasquet (11.) und Tsonga (14.) alle besser platziert als die deutsche Nummer eins Mayer (20.). Kohlschreiber (42.) und Philipp Petzschner (Bayreuth/77.) folgen weit zurück. 2010 verloren die Deutschen in der ersten Runde in Toulon mit 1:4, der bisher letzte Sieg gelang 1938.

Sport ist aber mehr als Statistik. „Wir wissen, dass wir einzeln etwas schwächer sind. Aber ich denke, wir können das als Team kompensieren“, sagte Doppel-Spezialist Christopher Kas. Man werde jedenfalls „bis zum letzten Ball“ kämpfen.

Die Betonung des Teamgeists scheint wirklich mehr zu sein als ein Spruch. Denn die Erfahrungen dieses Jahres bestätigen Kas: In der ersten Davis-Cup-Runde schlug das DTB-Team in Zagreb Kroatien mit 3:2, im Mai gewann es den World Team Cup in Düsseldorf - jeweils in der gleichen Besetzung wie nun in Stuttgart. „Diese Erfolge haben uns zusammengeschweißt“, sagte der 31-Jährige. Zudem ist da noch der Heimvorteil - trotz der 1000 Fans aus Frankreich auf dem allerdings noch nicht ausverkauften Center Court. „Wenn die Hütte voll ist, macht das im Davis Cup schon etwas aus“, sagte Mayer.

Dennoch ist den Franzosen anzumerken, dass sie ohne zuviel Respekt auf den Killesberg kommen, wo direkt im Anschluss das mit 450.000 Euro dotierte ATP-Turnier um den Mercedes-Cup stattfindet. Teamchef Guy Forget machte klar, dass ihn selbst der Sieg Kohlschreibers beim Rasen-Turnier in Halle nicht schreckt, obwohl der 27-Jährige im Halbfinale Monfils ausgeschaltet hatte. Mit diesem Team müsse man „nach dem Höchsten streben“, sagte Forget und strebt den zehnten Davis-Cup-Ttel an..

Der dreifache Davis-Cup-Sieger Deutschland will sich davon nicht irritieren lassen. Petzschner sieht die Chancen bei “50:50“ und macht eine simple Rechnung auf. „Wenn wir drei dieser 50:50-Spiele gewinnen, dann kommen wir weiter.“ Im Falle des Halbfinal-Einzugs würden sie auf Rekordsieger USA oder Spanien treffen. Wieder in Deutschland, auch das motiviert das DTB-Team.

dpa

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