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Das sind Niedersachsens Sportler des Jahres

Ball des Sports Das sind Niedersachsens Sportler des Jahres

Die Wahl ist entschieden: Sportler des Jahres ist der TKH-Turner Andreas Toba und die Fußballerin Alexandra Popp ist Sportlerin des Jahres. Auch ihr Team, die VfL Wolfsburg Frauen, darf sich nun Mannschaft des Jahres nennen.

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Ausgezeichnet: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius ehrte Niedersachsens Sportler des Jahres Andreas Toba und Alexandra Popp.

Quelle: Montage

Hannover. Sportler, heißt es, sind normalerweise abergläubisch. Es gibt Fußballprofis, die immer den rechten Schuh zuerst anziehen, Eishockeyspieler, die als Letzter aufs Eis gehen, Turner, die sich immer mit einem ganz speziellen Lied auf einen Wettkampf vorbereiten.

Beim Ball des Sports werden die niedersächsischen Sportler des Jahres geehrt. 

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Beim 13. niedersächsischen Ball des Sports am Freitagabend im Kuppelsaal des hannoverschen Congress Centrums erlebten die vielen Athleten aus der Region und die 3500 Gäste, dass die ominöse Zahl 13 kein schlechtes Omen sein muss. Sie genossen wie immer die Mischung, die sich seit Jahren bewährt hat: zum Anfang die Sportlerwahl, dann ganz viel tanzen, diesmal zur Musik von Sydney Youngblood, „The Speedos“, der Chris Genteman Group oder „Combo Combo“, und dazwischen auf den Fluren plaudern mit Freunden oder Menschen, die man lange nicht gesehen hat. Über das auch für Niedersachsen ganz besondere Sportjahr 2016, über die Olympischen Spiele in Rio, natürlich die Fußball-Bundesliga oder darüber, ob Hannover 96 wieder aufsteigt oder nicht.

"Ein besonderes Dankeschön"

„Der Ball des Sports ist für uns ein besonderes Dankeschön an die Ehrenamtlichen im Sport und unsere Spitzensportler. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot angekommen sind - in Hannover, in der Sportorganisation und bei unseren Partnern in Wirtschaft und Medien“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes Niedersachsen, Reinhard Rawe, gemeinsam mit dem Stadtsportbund Hannover und seiner Präsidentin Rita Girschikofsky Gastgeber des Abends.

Die Prominenz an dem Abend reichte von Innen- und Sportminister Boris Pistorius, der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok, Regionspräsident Hauke Jagau, Fußball-Weltmeister Pierre Littbarski und Frank Klingebiel, Präsident des Niedersächsischen Städtetages, bis zu Tanja Tischewitsch, Teilnehmerin bei „Deutschland sucht den Superstar“. Auch das war eine bunte Mischung.

Fußball setzte sich zweimal durch

Mit der Triathletin Sandra Wallenhorst (2008, 2009), Ju-Jutsu-Sportlerin Mandy Sonnemann (2012, 2013) und Kanutin Sabrina Hering (2015) waren auch drei ehemalige Sportlerinnen des Jahres dabei. Sie verfolgten vor allem das Ergebnis der Sportlerwahl mit großem Interesse. Etwas überraschend setzte sich dabei der Fußball zweimal durch.

Mehr als 44.000 Stimmen waren für die Kandidaten abgegeben worden, das Gesamtergebnis setzte sich jeweils zur Hälfte aus dem prozentualen Ergebnis der öffentlichen Wahl sowie einer Jury-Wahl zusammen. Bei den Frauen schlug der Fußball den Reitsport und die Leichtathletik: Alexandra Popp vom Frauen-Bundesligisten VfL Wolfsburg setzte sich dabei vor Kristina Bröring-Sprehe und Ruth-Sophie Spelmeyer durch. Popp durfte sich sogar zweimal als Siegerin feiern lassen, denn gemeinsam mit ihren Wolfsburger Teamkolleginnen gab es auch Platz 1 bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres.

Aufmunterung für Toba

Bei den Männern blieb eine Überraschung aus: Andreas Toba, Turner des TK Hannover, der mit seinem Kampfgeist nach einem Kreuzbandriss in Rio de Janeiro die Herzen der Sportfans erobert hatte, machte das Rennen vor dem Handballprofi Kai Häfner von der TSV Hannover Burgdorf und Arnd Peiffer, dem Biathleten aus dem Harz, der in den vergangenen Jahren den Titel „Niedersachsens Sportler des Jahres“ abonniert hatte.

Für Toba dürfte die Auszeichnung im Kuppelsaal eine willkommene Aufmunterung nach einem erneuten Rückschlag sein: Der Turner war am Mittwoch in Bremen am Meniskus operiert worden. Unterkriegen lassen will er sich aber nicht, 2017 soll sein Comeback-Jahr werden.

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