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Das war der 16. Wasserstadt-Triathlon

Wettkampfwochenende in Limmer Das war der 16. Wasserstadt-Triathlon

1600 Ausdauersportler kämpften am Wochenende beim 10. Wasserstadt-Triathlon in Einzel- und Staffelrennen – und wurden im Ziel von den Angehörigen umsorgt. Der große Rückblick auf das Wettkampfwochenende.

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Gedränge im Stichkanal: Schon in der ersten Teildisiziplin gibt es harte Duelle um die beste Ausgangsposition.

Quelle: Sielski

Hannover. Hannover. Es gibt Spanferkel, Schinkengriller, Pommes frites und Weizenbier in den Erfrischungsständen am Streckenrand. Und bodenständig wie das Speisenangebot in Limmer ist auch der Wasserstadt-Triathlon, der am Wochenende im hannoverschen Westen und im Calenberger Land ausgetragen wurde. Es gibt bei der 10. Auflage des Ausdauer-Dreikampfs keine Fahrzeugkolonnen vor dem Sieger, keinen abgeriegelten Zielbereich, keinen großen Bahnhof mit Siegerinterview für die besten der insgesamt 1600 Sportler.

Beim Triathlon-Familientreffen am Sportgelände des TSV Limmer genießt Ironman-Sieger Mikkel Rosendal Larsen aus Silkeborg einen ganz besonderen Zieleinlauf - mit Töchterchen Elme, zwei Jahre alt, auf dem Arm. Unmittelbar hinter dem Ziel gratulieren die Ehefrau und die Brüder. „Wir machen Familienurlaub in Hannover“, scherzt Larsen, der sich über eine Langdistanz-Premiere nach Maß und eine Gesamtzeit von etwas mehr als neun Stunden für 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen freut.

Die besten Bilder vom 10. Wasserstadt-Triathlon 2016 in Hannover-Limmer.

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Die Familie - Frau Rebekka und Sohn Leo - warten auch auf Jan Raphael, Sieger auf der Mitteldistanz (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen). Der 36-Jährige startet für Hannover 96, er läuft gern in seiner Heimatstadt. „Da hat man nicht so viel Aufwand und keine lange Anfahrt“, sagt der Vizeeuropameister auf der Ironman-Distanz von 2011 und 2013. Limmer dient ihm als Vorbereitung auf das traditionsreiche Rennen in Roth Mitte Juli. „Da macht auch Hawaii-Sieger Jan Frodeno mit“, sagt Raphael. Etwas mehr als vier Stunden war er unterwegs, eine kleine Radpanne brachte ihn kaum aus dem Tritt. Raphael hat übrigens am Sonnabend auf den 13 Monate alten Leo aufgepasst, da bestritt seine Frau ihr Rennen auf der Kurzdistanz. „Es lief gut“, erzählt die junge Mutter, die unter ihrem Mädchennamen Eßmüller ebenfalls Triathlon-Erfolge gesammelt hat. Sie belegt im zweiten Wettkampf nach der Geburt des Sohnes den 3. Platz.

Raphael und eine Staffel von Hannover 96, in der die Teildisziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen auf drei Sportler aufgeteilt waren, empfangen zehn Minuten später Christian Haupt, der 96-Athlet wird Zweiter auf der Mitteldistanz. „Ich hatte zum Schluss Schmerzen in der Achillessehne“, sagt der 36-Jährige. Nichts ausgemacht hat ihm die Hitze, ein gutes Omen für den Start beim Ironman auf Hawaii im Oktober, für den er sich qualifiziert hat.

Erfahrung ist wichtig, um sich in Limmer zu behaupten. Dennis Möller aus Preetz ist 35 Jahre, er gewinnt den Quadrathlon, in dem die Starter auch noch paddeln müssen. Mit einem Urschrei läuft er ins Ziel, und auch für Möller stehen Freunde sofort bereit, um Flipflops für die gezeichneten Füße zu reichen.Die Triathlon-Familie braucht aber auch professionelle Hilfe - um beispielsweise Rad- und Laufstrecken freizuhalten. Denn nicht jeder freut sich über die Wettkämpfe. Gestern ignorierte ein Autofahrer eine Absperrung und fuhr einen Radsportler an. Wie durch ein Wunder blieb es bei Prellungen aufseiten des Athleten und einem verbogenen Sportgerät. Aber in welcher Familie gibt es keine Störenfriede?

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