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Handballvergnügen auf Sand

Deutsche Beachhandballmeisterschaft Handballvergnügen auf Sand

Keine Medaille, aber gute Laune: Auch wenn ihnen beim Finalturnier um die deutsche Meisterschaft in Kassel keine Medaille vergönnt war, gab es im zwölfköpfigen Team "Las Sandias" der Bachhandballerinnen keine langen Gesichter zu sehen.

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Keine Medaille, aber gute Laune: Die Beachhandballerinnen des Teams „Las Sandias“.

Quelle: Archiv

Hannover . Spektakuläre Tore und Pirouetten gehören beim Beachhandball einfach dazu – schließlich werden bei dieser Sportart besonders schöne Treffer mit der doppelten Punktezahl belohnt. Auch die Handballerinnen des Teams „Las Sandias“ wissen, wie sie den Ball nach einer Flugeinlage samt artistischer Körperdrehung um 360 Grad (Spin-Shot) im gegnerischen Tor unterzubringen haben. Die Hannoveranerinnen gehören zu den zehn besten Mannschaften Deutschlands.

Auch wenn ihnen beim Finalturnier um die deutsche Meisterschaft in Kassel keine Medaille vergönnt war, gab es im zwölfköpfigen Team keine langen Gesichter zu sehen. „Wir haben durch die Qualifikation für das Endturnier schon mehr erreicht, als wir uns erträumen konnten“, sagt Joana Schneider, die abseits des Strandes für den Oberligisten SC Germania List auf dem Handballparkett aktiv ist.

Die 25-Jährige hat „Las Sandias“ (Deutsch: Die Wassermelonen) vor vier Jahren als Spaßmannschaft gegründet, nach ersten Erfolgen bei Fun-Turnieren nahm die Riege jetzt erstmals an der Deutschen Beachhandball Tour (DBT) teil und gewann prompt das Qualifikationsturnier in Herrenhausen. „Wir wurden vom Veranstalter gefragt und wollten eigentlich nur mal reinschnuppern in den leistungsorientierten Beachhandball. Und plötzlich haben wir gewonnen“, sagt Schneider.
Deutschlandweit gab es acht Qualifikationsturniere, bei denen für die jeweiligen Platzierungen Punkte vergeben wurden. „Las Sandias“ spielten nach dem Triumph in Herrenhausen auch noch das DBT-Turnier in Hamburg-Norderstedt, bei dem sie als Viertplatzierte das Ticket für das Finale in Kassel lösten.

Und auch in Nordhessen lief zunächst alles nach Plan, das Auftaktspiel ihrer Fünfergruppe gewann das Team nach Penaltywerfen. Danach war dann allerdings tatsächlich Sand im Getriebe und nichts mehr zu holen, obwohl etliche Spiele sehr knapp verloren gingen. „Wir sind ein wenig an uns selbst gescheitert. Vom Gefühl her haben wir nicht so gut gespielt wie bei den Qualifikationsturnieren“, sagte Schneider.

Gemeinsam mit Joana Schneider spielt auch Torhüterin Antonia Rotzoll für Germania List. Zum hannoverschen Beachhandball-Team gehören zudem Saskia Rast, Lena Seehausen und Marie-Kristin Gerber, die in der Halle für die HSG Hannover-Badenstedt in der 3. Liga auf Torejagd gehen. Lisa Ratzsch spielt für den HSG Hannover-West, Franziska Klaucke, Moira Quedenbaum und Svenja Kewitz für den Hannoverschen SC. Anika Hirt ist beim TuS Wettbergen aktiv, Jana Kokot spielt für den TV Oyten und Vanessa Bastek für den MTV Rohrsen.

Die deutsche Meisterschaft gewann das Team „Strandgeflüster“ aus Minden – in Herrenhausen hatten die Hannoveranerinnen diese Mannschaft noch geschlagen. „Die Leistungsdichte beim Finalturnier war sehr hoch, da entscheiden dann Kleinigkeiten. Unsere Gegner waren allesamt im Sand erfahrener und uns so den einen Schritt voraus“, resümierte Schneider. Im nächsten Jahr wollen „Las Sandias“ beim athletischen Handballvergnügen auf Sand wieder angreifen.

von Benjamin Gleue

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