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Deutschland-Achter weiter auf Erfolgskurs

Ruder-Weltcup Deutschland-Achter weiter auf Erfolgskurs

Der Deutschland-Achter rudert von Sieg zu Sieg. Beim Weltcup-Erfolg in Hamburg ließ das Team von Trainer Ralf Holtmeyer der Konkurrenz zum 23. Mal keine Chance. Schon reifen Träume von einer ähnlich goldenen Ära wie Ende der achtziger Jahre.

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Die Mitglieder des deutschen Männerachters jubeln beim Ruder Welt-Cup über ihren Sieg.

Quelle: dpa

23 Starts, 23 Siege - die Erfolgsserie des Deutschland-Achters nimmt langsam märchenhafte Züge an. Das seit Peking 2008 ungeschlagene Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) fuhr der Konkurrenz auch beim Weltcup in Hamburg auf und davon. Selbst der störende starke Seitenwind auf der Dove Elbe brachte die Crew um Schlagmann Sebastian Schmidt (Mainz) nicht aus dem Rhythmus. Trainer Ralf Holtmeyer fühlt sich mehr und mehr an die glorreichen Zeiten des Großbootes Ende der 80er Jahre mit olympischem Gold und WM-Titeln erinnert: „Damals was es ähnlich. Wichtiger jedoch als die Zahl der Siege ist unsere große Stabilität.“

Wie schon beim Weltcup-Sieg in München überzeugte die auf vier Positionen umbesetzte Mannschaft auch in Hamburg mit einem Start-Ziel-Sieg. In souveräner Manier verwies sie die Polen und die Tschechen bei strömendem Regen mit einer dreiviertel Bootslänge Vorsprung auf die Plätze. Damit geht der DRV-Achter als Favorit in das Weltcup-Finale Anfang Juli in Luzern und die WM rund eineinhalb Monate später in Bled. „Mit dieser Bürde muss man als amtierender Weltmeister leben. Die Jungs haben heute trotz des starken Seitenwindes einen super Job gemacht “, kommentierte Steuermann Martin Sauer (Berlin).

Nicht nur der souveräne Auftritt des Achters machte Mut für die Saisonhöhepunkte. Insgesamt verbuchten die Deutschen beim Weltcup-Debüt von Hamburg in den 14 Finalläufen der olympischen Klassen vier Siege, vier zweite und drei dritte Plätze. Mit fünf Erfolgen stahl Neuseeland den Gastgebern jedoch die Show. Dennoch zog DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher ein positives Fazit: „Mit der Medaillenausbeute können wir sehr zufrieden sein. Aber in einigen Bootsklassen ist der Abstand zu den Siegern noch zu groß.“

Neben dem Männer-Achter triumphierten der Vierer ohne Steuermann, der Frauen-Doppelvierer und der Frauen-Achter. Niemand aus der DRV-Spitze kam jedoch auf die Idee, das nur auf den ersten Blick gute Ergebnis überzubewerten. Denn nach dem Startverzicht starker Nationen wie Großbritannien, die aus Angst vor dem EHEC-Keim kurzfristig abgesagt hatten, taugte die Regatta nur bedingt als Gradmesser.

Gleichwohl sind in einigen Bereichen positive Tendenzen unverkennbar. Vor allem bei den Riemen-Ruderern ist die Auswahl an Talenten groß. Die aus dem Achter in den Vierer ohne Steuermann beorderte Crew um Schlagmann Kristof Wilke (Radolfzell) ließ im Finale selbst dem WM-Dritten aus Neuseeland keine Chance. Dem kurzfristigen Wechsel in ein anderes Boot gewann Wilke bei aller Vorliebe für den Achter positive Seiten ab: „Wir haben nach nur einer Woche Training das Optimale rausgeholt.“

Beachtlich schlugen sich die Einer. Schließlich konnte die Absage des deutschen Meisters Marcel Hacker halbwegs kompensiert werden. Dessen Stellvertreter Falko Nolte (Potsdam) und Karsten Brodowski (Berlin) zogen immerhin in das Finale ein, mussten sich dort aber mit den Plätzen vier und sechs zufriedengeben. Im stark besetzten Frauen-Skiff belegte Annekatrin Thiele (Leipzig) Rang drei und ließ dabei sogar die Weltmeisterin Frida Svensson aus Schweden hinter sich.

dpa

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