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Die Bundesligaluft wird dünner

Hockey-Zweitligist 78 Die Bundesligaluft wird dünner

Bundesliga-Hockey in Hannover - das ist in der nun beginnenden Feldsaison ausschließlich die Sache von Hannover 78. Nach dem Abstieg der DHC-Frauen aus der 2. Liga im Frühjahr gehen nur noch die Männer und Frauen des Clubs vom Schnellen Graben an den Zweitliga-Start.

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„Wir haben immer noch 14 richtig gute Spieler“: Das Aufgebot von Hannover 78 will auch in diesem Jahr in der 2. Liga oben mitmischen. Dabei helfen sollen (vorn von links) Nils Poczatek, Max Keim, Christian Matz, Robin Reiter, Ole Riemenschneider, Tobias Schnepel, Philip Strzys, (obere Reihe v. l.) Andreas Dolge, Niklas Philipp, Sebastian Bruns, Hendrik von Drachenfels, Christoph Vorndamme, Chris Dolge, Philipp Reihs, Felix Jasch, Lennart Eschler, Fabian Trütken, Max Ahlers, Max Schnepel, Bastian

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Zweimal in Folge waren die 78-Männer schon Vizemeister - nun will Manager Jürgen Schnepel wieder oben mitspielen, gibt sich aber noch zurückhaltend. „Die Hamburger Teams haben eingekauft, Erstliga-Absteiger Düsseldorf und auch Blau-Weiß Köln muss man immer auf der Rechnung haben. Das sind sechs Mannschaften, die schon mal oben dabei sind“, sagt Schnepel. Dass sich vier Akteure aus seinem Kader wegen Karriereende oder Auslandaufenthalten verabschiedet haben, macht ihn vorsichtiger. „Wir haben noch immer 14 richtig gute Spieler, aber wenn jemand ausfällt, wird es dünn im Kader.“ Und das passiert schon beim Auftaktspiel am morgigen Sonntag (14 Uhr) bei der TG Heimfeld, wo zwei Spieler aus privaten Gründen abgesagt haben. Darum zieht Schnepel einen Trumpf aus dem Ärmel: Benedikt Reihs, langjähriger 78-Spieler, der in Stockholm Raumfahrttechnik studiert, wird für dieses eine Spiel eingeflogen.

Ebenfalls bei der TG Heimfeld laufen um 12 Uhr die 78-Frauen auf. Dass Hanna Cobano durch einen Auslandsaufenthalt ausfällt und erst zur Rückrunde im kommenden Frühjahr wieder dabei ist, schmerzt. „Hanna wird uns wirklich fehlen“, sagt Trainerin Michaela Scheibe, die ihr Team wie auch den jetzigen Gegner im Abstiegskampf sieht.

Zweimal gegen den gleichen Gegner geht es in der Regionalliga auch für den DHC Hannover, der den Bremer HC erwartet. Die Frauen sollen sich nach ihrem Abstieg in der Regionalliga neu finden. Von den Topspielerinnen der vergangenen Jahre ist nur Toni Meister übriggeblieben. Um sie hat Coach Florian Westermann eine neue Mannschaft geformt, die sich erst finden soll. „Mit dem Abstieg werden wir aber nichts zu tun haben“, sagt Westermann. Einen ersten Beweis müssen seine Frauen im Heimspiel Sonnabend von 17 Uhr an erbringen.

Zwei Stunden eher beginnt das Duell der DHC-Männer gegen den Bremer HC. Schon in der Vorsaison mischten die DHCler in der Spitzengruppe mit. Dass soll wieder so kommen - aber Platz 1 ist für Westermann schon vergeben. Der finanzkräftige Polo Club Hamburg hat reichlich Spitzenspieler geholt und kann sich den Luxus leisten, Olympiasieger Max Weinhold nicht im Tor, sondern im Sturm spielen zu lassen.

Nur sein Pendant Bastian Okroy, Coach beim DTV Hannover, sieht Polos Favoritenposition noch nicht zementiert. „Deren erste Fünf ist wirklich klasse, aber danach fällt die Qualität ab - und auf dem Feld braucht man elf Spieler“, sagt Okroy und sieht zumindest keinen Durchmarsch des Polo-Teams. Sein Team startet Sonnabend (16 Uhr) gegen den THK Rissen.

Von Matthias Abromeit

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