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So bezwangen die „Recken“ den HC Erlangen

Handball So bezwangen die „Recken“ den HC Erlangen

Die Bilder werden langsam zur Gewohnheit in der Swiss-Life Hall: Die „Recken“ werden von den 3530 Zuschauern gefeiert. Die TSV Hannover-Burgdorf hatte zuvor den HC Erlangen mit 30:25 (17:16) besiegt - und darf nach dem dritten Heimsieg in Folge in der Tabelle der Handball-Bundesliga vorsichtig nach oben schielen.

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Torjäger in Aktion: Lars Lehnhoff warf insgesamt sechs Tore für die „Recken“ gegen Erlangen, die ersten vier der TSV gingen allesamt auf sein Konto.

Quelle: Sielski

Hannover. Malte Semisch etwa, der einige gegnerische Spieler mit seinen Paraden zur Verzweiflung getrieben hatte, stand eine knappe halbe Stunde nach Spielschluss immer noch in einer Fan-Traube und erfüllte strahlend die Autogramm- und Fotowünsche. 

Die TSV Hannover-Burgdorf gegen HC Erlangen in der Swiss Life Hall in Hannover.

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„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft“, sagte TSV-Trainer Jens Bürkle. „Den einzigen Vorwurf, den ich ihr machen muss: Wir haben den Gegner die ganze Zeit am Leben gehalten und den Deckel nicht draufgemacht.“ Gelegenheiten dazu waren genügend vorhanden gewesen.

So aber blieb es spannend bis in die Schlussphase hinein. „Gefühlt haben wir immer mit vier, fünf Toren geführt, der Blick auf die Anzeigetafel zeigte leider immer etwas anderes. Obwohl wir die Erlanger jederzeit dominiert hatten, lagen wir oft nur mit einem Treffer vorn“, sagte TSV-Profi Fabian Böhm. Er selbst war es, der beim 26:22 für den ersten Vier-Tore-Vorsprung seiner „Recken“ sorgte. Da waren allerdings bereits 53 Minuten gespielt. Und als Morten Olsen dann noch einen draufsetzte, war endlich alles klar. Den Vorsprung ließ sich die TSV nicht mehr nehmen.

Auch wenn der letztlich deutliche Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung geht, hatte der Aufsteiger aus Mittelfranken einen gehörigen Anteil an einem guten Handballspiel. Das sah sehr ordentlich aus, was der HC anbot. Und wer weiß, wie die Partie trotz der Überlegenheit der TSV ausgegangen wäre, wenn die Gäste phasenweise nicht komplett das Torewerfen eingestellt hätten. Im Tor stand darüber hinaus ein Nikolas Katsigiannis, der dem „Recken“-Keeper Semisch in nichts nachstand. „Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gewonnen“, sagte Trainer Bürkle, der auch die angeschlagenen Auswahlspieler Kai Häfner und Mait Patrail einsetzen konnte. „Wir haben die wenigen Fehler der Erlanger bestraft.“

Glücklich war auch der Olympiasieger der „Recken“. „Ich bin zufrieden. Auch wenn wir nicht unserer bestes Spiel gezeigt haben, haben wir verdient gegen einen starken Aufsteiger gewonnen“, sagte der Däne Olsen. „Jetzt müssen wir in Magdeburg nachlegen.“

Tore für die „Recken“: Lehnhoff (6), Böhm, Kastening (beide 4), Karason (4 - davon 2 Siebenmeter), Häfner, Olsen, Patrail (alle 3), Johannsen (2/2) und Kalafut - Zeitstrafen: 12 für die TSV / 8 für den HC - Nächstes Spiel: SC Magdeburg - TSV (Mittwoch, 19 Uhr).

Starke Moral

Patrail beißt sich durch: Es war wirklich knapp gewesen. Erst nach dem Aufwärmen für die Partie gegen Erlangen hatte sich entschieden, dass Mait Patrail und Kai Häfner trotz ihrer Rückenprobleme für die „Recken“ auflaufen können. Während Häfner nur „kontrolliert“ eingesetzt werden konnte, bekam Patrail mehr und mehr Spielzeit. „Erst war ich nur für die Abwehr vorgesehen“, sagte der lange Este, „aber es ging mir immer besser.“ Eine Woche lang hatten Patrail und Häfner überhaupt nicht mit dem Ball trainiert. „Das spricht für die überragende Moral der Truppe“, sagte Trainer Jens Bürkle, der ein weiteres Beispiel anführte. Torwart Martin Ziemer hatte ihn wegen einer Magenverstimmung gebeten, lieber komplett auf Malte Semisch zu setzen – und sich dennoch mit auf die Bank gesetzt. „Das ist aller Ehren wert.“ 

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