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Recken hängen 96-Profis beim Renntag ab

Neue Bult Recken hängen 96-Profis beim Renntag ab

Rekord auf der Bult: 23.200 Zuschauern haben den Renntag in Langenhagen erlebt – so viele wie nie zuvor. Und die Gäste haben eine Menge geboten bekommen.

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Ein Profi im Sattel: Recken-Trainer Jens Bürkle hat sichtlich Spaß im Sulky.
 

Quelle: Petrow

Langenhagen. Kett-Car, Schubkarre, Hüpfball – damit konnten die Recken Montag besser umgehen als zuletzt mit dem Handball. „Das wird der erste Sieg für die Recken in diesem Jahr“, brüllte Bult-Moderator Christoph Dannowski ins Mikro. Timo Kastening , Torge Johannsen , Fabian Böhm und Lars Lehnhoff entschieden ganz knapp die Sportstafette gegen das 96-Quartett für sich. „Es fühlt sich gut an, mal wieder zu gewinnen“, flachste Böhm, der in der Bundesliga zuletzt zehnmal in Folge verloren hatte. Die Handballer waren einheitlich schick in Jeans und Sakko als Co-Partner beim 96-Renntag aufgetreten.

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Besucherrekord beim Galopprennen: Zum 96-Renntag auf der Neuen Bult kamen insgesamt 23200 Zuschauer und erlebten ein abwechslungsreiches Programm.

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Die Fußball-Profis dagegen glänzten mit Kleidungs-Freistil. Grüne Bomberjacken und schwarze Lederjacken waren das gängigste Outfit.  Salif Sané fiel mit schwarz-goldenem Superman-Cappi auf dem Kopf und Lolli im Mund auf. Extravagant auch Niclas Füllkrug im grauen Trenchcoat. Zusammen mit seinen Teamkollegen und den Spielerfrauen genoss er den Tag auf der Bult. Ein bisschen Arbeit war aber auch gefragt: Die Schlange vor der Autogrammtisch-Tafel war mehr als einhundert Meter lang. Autogrammjäger standen teilweise bis zu eineinhalb Stunden an. „Wir sind gerade in einer sportlich sehr wichtigen Phase, müssen fokussiert bleiben“, sagte Füllkrug, „aber es ist schön, wenn wir hier auf der Bult die Nähe der Fans spüren.“

Für André Breitenreiter und Familie war es „eine willkommene Abwechslung“. Der 96-Trainer verzichtete wie Manager Horst Heldt lieber auf die Einlage im Sulky bei der Mini-Traber-Trophy. „Das wollten wir den Pferden nicht antun“, sagte er zu seiner Entschuldigung. Torwart-Trainer Jörg Sievers lieferte sich ein heißes Duell mit Reha-Coach Edward Kowalczuk . Am Ende hatte Sievers mit Mini-Traber Shawn die Nase vorn.

Ganz weit abgeschlagen: Recken-Cheftrainer Jens Bürkle . Sein 16 Jahre alter Jim ist gerade mal 85 Zentimeter groß, hielt sich aber als einziges Pferd an die vorgegebene Gangart Trab. Bürkle nahm den letzten Platz mit Humor: „Ich bin nicht unzufrieden.“

Auch Ministerpräsident Stephan Weil hatte sich sportlich betätigt, allerdings unfreiwillig. Bei seiner Anfahrt zur Bult um die Mittagszeit wurde er Opfer des Verkehrschaos. Weil stieg aus seinem Dienstwagen und ging die letzten 1000 Meter zur Bahn zu Fuß: „Jeder Gang macht schlank. Außerdem werde ich im Stau grundsätzlich aggressiv.“ Weil eröffnete den 96-Renntag und kam auch für „eine Verbeugung vor dem Hannoverschen Rennverein“, der sein 150-Jähriges Bestehen feiert.

Von Simon Lange

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