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Die Wedemark Scorpions werden professioneller

Vorschau auf die Oberligasaison Die Wedemark Scorpions werden professioneller

Die guten alten Eishockeyzeiten in der Wedemark mit Partien in der höchsten deutschen Spielklasse sind vorbei. Doch der ESC Wedemark Scorpions hat wieder etwas vor – und wird immer professioneller. Das Minimalziel in dieser Oberligasaison sind die Pre-Play-Offs.

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Das ist der Kader der Wedemark Scorpions für diese Oberligasaison.

Quelle: Hölscher

Mellendorf. Kürzlich hat die Fachzeitschrift „Eishockey News“ eine Geschichte über den Eis-Sport-Club aus Mellendorf geschrieben und alte Zeiten aufleben lassen, vom mit vielen Emotionen und einigen Komplikationen verbundenen Weg des Vereins vor 20 Jahren in die höchste deutsche Spielklasse im Eishockey.

Aus diesem Club sind damals die Hannover Scorpions entstanden, der heutige Nachbar aus Langenhagen, aber für den ESC ist es auch im September 2016 immer noch die eigene Geschichte. „Wenn Lenny Soccio (mittlerweile Trainer beim ECC Preußen Berlin, die Red.) heute mit einem anderen Verein zu uns kommt, dann sind diese Gedanken an damals immer noch da“, sagt Eric Haselbacher, der Manager des ESC Wedemark Scorpions.

Für den ESC beginnt übermorgen mit der Partie bei den Harzer Falken die neue Saison in der Oberliga, es ist die dritte Spielzeit in dieser Klasse für den Club, der sich bei seiner Gründung im Jahr 2008 ausschließlich der Jugendarbeit verschrieben hatte. Diese spielt auch weiterhin eine wichtige Rolle, doch längst legt der ESC großen Wert darauf, dass es auch bei seinen Eishockeymännern vorangeht.

Inzwischen hat der Verein eine zweite Mannschaft gemeldet, die von Friedhelm Bögelsack betreut wird und zur neuen Saison in der fünftklassigen Landesliga antritt. Und auch im Oberligateam von Trainer Dieter Reiss hat sich einiges getan, nicht weniger als neun Zugänge gehören zum Aufgebot. Darunter mehrere namhafte Neue wie Andreas Morczinietz von den Hannover Scorpions oder Sebastian Lehmann und Dennis Schütt von den Indians. Man fragt sich: Hat der ESC 20 Jahre danach wieder etwas vor?

„Für uns ist der Schritt in diesem Jahr nicht größer als vom vorletzten zum letzten“, findet Manager Haselbacher. Dass der Etat dennoch „eine Ecke höher als in der vergangenen Saison“ sei, daraus wolle er zwar keinen Hehl machen. „Wir befinden uns gerade in einer Phase, in der alles ein bisschen professioneller wird, und dabei denkt man auch daran zurück, wie man es früher gemacht hat“, sagt Haselbacher. „Wir versuchen, es wieder gut zu machen. Aber die alten Zeiten lassen wir ruhen.“

In den vergangenen Wochen könnte trotzdem der eine oder andere auf die Idee gekommen sein, das Wedemärker Retro-Traumduo Soccio/Joe West mit Michael Budd und Charlie Adams zu vergleichen. Letzterer ist aus Florida zum ESC gekommen und hat es in den sechs Vorbereitungspartien auf neun Tore und drei Assists gebracht.

Mit dem gerade 17 Jahre alt gewordenen Noah Janisch hat Trainer Reiss aber auch ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs hochgezogen. Es wird sich zeigen, wie viel Eiszeit der junge Mann bekommt, wenn es ab Freitag in Braunlage ernst wird. Als der ESC vor zwei Jahren aufgestiegen war, ging der erste Vergleich mit den Harzer Falken mit 1:13 verloren. Dass sich so etwas wiederholt, darüber wird man sich keine Sorgen machen müssen.

„Ich schätze aber sechs Vereine, auch zum Beispiel die Hannover Indians, so ein, dass sie von ihrer Gesamtstruktur und auf dem Papier uns gegenüber im Vorteil sind“, sagt ESC-Manager Haselbacher. „Unser Minimalziel sind die Pre-Play-offs. Wohin danach die Reise noch gehen könnte, wissen wir nicht.“

Spieler und Spiele

Neuzugänge: Sebastian Lehmann, Dennis Schütt (beide von den Hannover Indians), Dennis Korff, Andreas Morczinietz, Jeffrey Keller (alle Hannover Scorpions), Charlie Adams (Pensacola Ice Flyers/USA), Maximilian Bauer, Thomas Herklotz (beide Harzer Falken), Noah Janisch (eigene Junioren).

Abgänge: Jakub Pekarek (zu den Passau Black Hawks), Justin Spenke, Christopher del Castillo (beide Hannover Scorpions), Brett Beebe (Trainer in den USA), Magnar Aaltonen (Rote Teufel Bad Nauheim), Johannes Theilmann (Laufbahn beendet).

Wo gibt es Eintrittskarten? Direkt am Eisstadion in Mellendorf, Am Freizeitpark 2, oder im Internet unter 
 adticket.de. Ins Ice House, 1974 als Freilufteisfläche errichtet, passen offiziell 3700 Zuschauer (400 Sitzplätze). Ein Stehplatz kostet 11 Euro, ein Sitzplatz auf der Westtribüne 16,50 Euro. Von Hannover geht es mit der S-Bahn Linie 4 (Richtung Bennemühlen) bis zur Station Mellendorf, von dort sind es wenige Meter bis zum Ice House.

Partien bis Jahresende

Harzer Falken – ESC (Freitag)
ESC – Timmendorfer Strand (Sonntag)
ESC – Icefighters Leipzig (30.9.)
Herner EV – ESC (2.10.)
ESC – Crocodiles Hamburg (7.10.)
FASS Berlin – ESC (9.10.)
ESC – Tilburg Trappers (14.10.)
Hannover Indians – ESC (16.10.)
Füchse Duisburg – ESC (21.10.)
ESC – MEC Halle (23.10.)
ESC – Rostock Piranhas (28.10.)
Black Dragons Erfurt – ESC (30.10.)
Hannover Scorpions – ESC (11.11.)
ESC – ECC Preußen Berlin (13.11.)
ESC – Moskitos Essen (18.11.)
Timmendorfer Strand – ESC (20.11.)
Tilburg Trappers – ESC (25.11.)
ESC – Hannover Indians (27.11.)
Icefighters Leipzig – ESC (2.12.)
ESC – Herner EV (4.12.)
Moskitos Essen – ESC (9.12.),
ESC – Harzer Falken (11.12.)
Crocodiles Hamburg – ESC (16.12.)
ESC – FASS Berlin (18.12.)
ESC – Black Dragons Erfurt (23.12.)
Rostock Piranhas – ESC (26.12.)
ESC – Füchse Duisburg (28.12.)
MEC Halle – ESC (30.12.)

Von Dirk Herrmann

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