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Die in Hannover trainierende Julia Görges überzeugt in Wimbledon

Tennis Die in Hannover trainierende Julia Görges überzeugt in Wimbledon

Nach der stundenlangen Warterei hatten Julia Görges und Sabine Lisicki in Wimbledon keine Zeit zu verlieren und bestätigten mit Gala-Auftritten den Aufschwung des deutschen Frauentennis. Im Eiltempo meisterten die beiden Hoffnungsträgerinnen gestern ihre Geduldsproben und folgten Fed-Cup-Kollegin Andrea Petkovic sicher in die 2. Runde.

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Die in Hannover trainierende Julia Görges nahm die erste Hürde in Wimbledon souverän.

Quelle: dpa

London. Die in Hannover trainierende Görges fegte die Spanierin Anabel Medina-Garrigues mit 6:3, 6:0 vom Platz, Birmingham-Siegerin Lisicki deklassierte nach der Regenpause die Lettin Anastasija Sewastowa beim 6:1, 6:1 in nur 45 Minuten. „Sabine war unglaublich souverän“, sagte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner.

Mit dreieinhalbstündiger Verspätung betrat Görges um 15.30 Uhr Ortszeit Nebenplatz 5 – und schien nach der Hängepartie keine weitere Zeit verlieren zu wollen. Von Beginn an übernahm die Norddeutsche das Kommando und diktierte mit wuchtigen Vorhandschlägen das Geschehen. Nach einem frühen Break zum 4:2 hatte die Turniersiegerin von Stuttgart den Widerstand ihrer Kontrahentin bereits gebrochen. Danach gewann sie sieben Spiele in Serie und machte nach 67 Minuten den klaren Erfolg perfekt. „Das war meine beste 1. Runde, die ich bislang bei einem Grand Slam gespielt habe“, sagte Görges. „Besser kann man kaum spielen. Ich bin sehr zufrieden“, lobte Rittner.

Selbst ein Tape-Verband am linken Oberschenkel konnte Görges, in Wimbledon erstmals gesetzt, nicht beeinträchtigen. 23:2 direkte Punkte standen am Ende für die 22-Jährige zu Buche. Nächste Gegnerin der Weltranglisten-16., die sich mit lauten „Come on“-Rufen anfeuerte, ist Mathilde Johansson. Gegen die Französin hatte Görges erst vor wenigen Wochen bei den French Open in der 1. Runde gewonnen. „Ich versuche, mich weiter zu steigern“, kündigte Görges an.

Fast noch furioser agierte die Berlinerin Lisicki, die mit der lettischen Außenseiterin Katz und Maus spielte und nach nur 45 Minuten jubeln konnte. Neun Tage nach ihrem Erfolg in Birmingham unterstrich die Wimbledon-Viertelfinalisten von 2009, dass sie an der Church Road noch viel vor hat. Starke Aufschläge, harte Grundlinienschläge – auf Rasen dürfte Lisicki auch für die chinesische French-Open-Siegerin Li Na in der 2. Runde nur schwer zu schlagen sein.

Weniger erfolgreich verlief der Tag für andere deutsche Profis. Kristina Barrois (Bous) schied durch das 2:6, 7:5, 2:6 gegen die Tschechin Petra Cetkovska aus, Qualifikant Cedrik-Marcel Stebe (Vaihingen/Enz) unterlag dem Bulgaren Grigor Dimitrow mit 5:7, 5:7, 6:7 (5:7). Auch für den Lübecker Tobias Kamke ist Wimbledon beendet. Der 25-Jährige verlor auf Court 1 seine Zweitrundenpartie gegen die britische Turnierhoffnung Andy Murray mit 3:6, 3:6, 5:7.

Benjamin Haller

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