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Diese drei sind eine Wucht

Rugby Diese drei sind eine Wucht

Die SG Odin/VfR 06 Döhren setzt auch in der 1. Liga auf ihre muskelbepackten Stürmer

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Auf diese drei SG-Stürmer ist Verlass: Nico Fehrecke (von links), Stephan Franke und Kai Illmer.

Quelle: Sielski

Hannover. Es ist so, als würden sich zwei Kleinwagen wegschieben wollen – Stoßstange an Stoßstange. Rund 800 Kilogramm bringen die Spieler eines Rugby-Teams im Gedränge auf die Waage. Die Hauptlast tragen die drei Männer in Sturmreihe eins. Die SG SV Odin/VfR 06 Döhren hat sich auf ihre starken Männer verlassen können. Sie haben entscheidenden Anteil am Aufstieg in die 1. Bundesliga gehabt, den die SG im zehnten Jahr ihrer Kooperation ausgiebig gefeiert hat. „Was die Jungs in der ersten Reihe leisten, ist eine Monsterarbeit. Sie müssen schuften wie die Ackergäule, um das aushalten zu können“, sagt SG-Coach Harald Lecht.

Es ist ein Trio, auf das der Aufsteiger sich auch in der 1. Liga verlässt: Nico Fehrecke (33 Jahre/148 Kilogramm), Kai Illmer (38/88 Kilogramm) und Stephan Franke (34/102 Kilogramm) schoben beim 36:20 im Aufstiegsfinale die Berliner Grizzlies buchstäblich vor sich her. Das zermürbte die Hauptstädter. Geht der Sturm immer rückwärts, ist es sehr schwer, Raumgewinn zu erzielen. „Erste-Reihe-Stürmer müssen praktisch jeden Tag ins Kraftstudio und eine Menge Eisen bewegen“, sagte der 50-jährige frühere Nationalstürmer Lecht. „Sie müssen ja nicht nur dem Druck der Gegner standhalten, sondern von hinten schieben sie auch noch die eigenen Leute an.“

Da muss der Rücken viel aushalten und gestählt sein, sonst ist die Verletzungsgefahr hoch. Nicht zuletzt deshalb sind Erste-Reihe-Stürmer – sie müssen eigens ausgebildet sein und dem Verband für diese wichtigste Position gemeldet werden – besonders in der 1. Bundesliga Nord/Ost rar. „Ich weiß nicht, was die Jungs im Süden zu essen bekommen. Aber sie haben einfach mehr Leute für die erste Reihe als wir“, sagt beispielsweise Christopher Kopp, Kapitän von Hannover 78. Auch bei Germania List, dem dritten Erstligisten Hannovers, sind die Kraftpakte eher Mangelware.

SG-Spielertrainer Rafael Pyrasch schätzt das muskelbepackte Trio folgendermaßen ein: „Stephan ist total fit und macht immense Laufwege“, sagt er. „Kai ist ein Krieger, der stets den Kampf sucht. Wenn Nico nur fünf Meter Anlauf hat, ist er quasi nicht zu stoppen und sammelt zuhauf die Leute ein.“ Die drei seien einfach „eine Wucht und unbezahlbar“.

Daher rechnet sich die SG Odin/VfR 06 aus, in der nächsten Spielzeit in der höheren Liga bestehen zu können. Mit Ulrich Wege und Eike Rasche sind zwei weitere Spieler im Kader, die in Reihe eins den Kopf hinhalten können. „Wir wollen die Klasse halten und nicht in die Relegation. So stark sollten wir sein“, betont Lecht. Und meint damit das gesamte SG-Team.

Von Stefan Dinse

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