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Djokovic gelingt erster French-Open-Sieg

Tennis Djokovic gelingt erster French-Open-Sieg

Novak Djokovic hat endlich die French Open gewonnen und ist in einen elitären Zirkel vorgestoßen. Mit dem Finalsieg gegen Andy Murray in Paris gelang dem Serben etwas Seltenes: Er hält alle vier Grand-Slam-Titel zur gleichen Zeit. Das gab es lange nicht mehr.

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„Das ist vielleicht der größte Moment meiner Karriere“: Novak Djokovic.

Quelle: Robert Ghement

Paris. Novak Djokovic malte mit dem Schläger ein großes Herz in den roten Sand von Roland Garros. Dann legte er sich hin - es hatte ihn einfach umgehauen. Mit dem so sehr ersehnten ersten French-Open-Sieg hat der Serbe als achter Spieler in der Geschichte den Karriere-Grand-Slam geschafft - und nach den Australian Open, Wimbledon und US Open endlich auch in Paris gewonnen. Der Djokovic-Slam.

Der Weltranglistenerste aus Serbien machte das lang ersehnte Kunststück mit dem 3:6, 6:1, 6:2, 6:4 am Sonntag im Endspiel gegen den Schotten Andy Murray perfekt. „Das ist wirklich ein besonderer Moment, vielleicht der größte Moment meiner Karriere“, sagte Djokovic, bevor er unter den ersten Sonnenstrahlen in Paris seit einer Woche den Pokal in Empfang nehmen durfte.

Die Siegesgeste mit dem Herz im Sand hatte er sich zuvor beim dreimaligen French-Open-Sieger Gustavo Kuerten aus Brasilien abgeschaut - der das erlaubt hatte und auf der Tribüne lachte. Ein paar Meter weiter saß Djokovic-Trainer Boris Becker (der nie in Paris gewann) und verdrückte eine Träne. Im vierten Final-Anlauf in Paris gewann Djokovic den Titel. Nun hat der 29-Jährige sogar die Chance auf den Grand Slam - wenn er 2016 noch in Wimbledon und bei den US Open siegen sollte.

„Das ist heute sein Tag. Was er in den vergangenen zwölf Monaten erreicht hat, ist phänomenal“, sagte Murray über Djokovic, der die vergangenen vier Grand-Slam-Turniere gewonnen hat. „Es wird lange dauern, bis das wieder passiert. Für jeden, der es gesehen hat, ist es toll. Mir stinkt es natürlich, dass ich das Match verloren habe“, fügte Murray hinzu. Der Weltranglistenzweite verpasste es, als erster Brite seit 81 Jahren im Stade Roland Garros zu triumphieren und sich den dritten Grand-Slam-Titel seiner Karriere zu holen. Nach 3:03 Stunden Spielzeit bescherte er Djokovic mit einem Rückhandfehler die zwölfte Grand-Slam-Trophäe.

Nach verlorenen Endspielen gegen den spanischen Rekordsieger Nadal 2012 und 2014 sowie der letztjährigen Enttäuschung gegen den Schweizer Stan Wawrinka wirkte Djokovic im ersten Satz nervös. Die 15 000 Zuschauer auf dem Court Philippe Chatrier sahen nicht immer hochklassiges Tennis zwischen den besten Sandplatzspielern dieses Frühjahrs. Beim insgesamt 34. Duell und dem dritten Finale gegeneinander binnen weniger Wochen geriet Murray in Durchgang drei immer mehr ins Hintertreffen. Der 29-Jährige machte zu viele Fehler, um Djokovic wie 2012 im Endspiel der US Open oder 2013 in Wimbledon zu bezwingen. Nach dem dritten Matchball durfte sich Djokovic erleichtert fallen lassen.

Von Robert Semmler/dpa

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