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Ehrhoff nach zweitem Sieg mit einer Hand am Cup

NHL Ehrhoff nach zweitem Sieg mit einer Hand am Cup

In den Stanley Cup-Endspielen der Eishockey-Liga NHL hat Christian Ehrhoff mit den Vancouver Canucks auch Spiel zwei knapp gewonnen. Während er somit eine Hand am Cup hat, liegt Landsmann Dennis Seidenberg mit den Boston Bruins scheinbar aussichtslos zurück.

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Dennis Seidenberg (l.) kämpft mit Dan Hamhuis um den Puck.

Quelle: dpa

Christian Ehrhoff hat eine Hand fest am Stanley Cup, Nationalmannschaftskollege Dennis Seidenberg hingegen muss auf ein Wunder hoffen. Im ersten deutschen Stanley Cup-Finale der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL sind Ehrhoffs Vancouver Canucks voll auf Titelkurs. Am Samstagabend (Ortszeit) kam der gebürtige Moerser mit seinem Team gegen Seidenbergs Boston Bruins zum zweiten Sieg. Dank eines Treffers von Alexandre Burrows in der elften Sekunde der Verlängerung setzten sich die Canucks mit 3:2 durch und brauchen nur noch zwei Erfolge, um erstmals Meister zu werden.

„Das war ein ganz wichtiger Sieg, jetzt fliegen wir mit breiter Brust nach Boston“, sagte Ehrhoff im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Während er auf dem Heimweg von tausenden begeisterten Fans gefeiert wurde, musste Seidenberg nach dem in den Schlusssekunden mit 0:1 verlorenen Auftaktspiel die zweite Niederlage innerhalb von 72 Stunden verdauen.

„Heute tut’s mehr weh als am Mittwoch, wir haben 2:1 geführt, aber dann dumme Tore bekommen“, ärgerte sich der 29-jährige Verteidiger. In einem abermals ausgeglichenen Match hatte Burrows in der 13. Minute mit einem Überzahltor die Gastgeber in Führung gebracht. Der aus Vancouver stammende Milan Lucic konnte Canucks-Schlussmann Roberto Luongo in der 29. Minute erstmals in der Finalserie zum 1:1 überwinden, Mark Recchi fälschte anschließend bei numerischer Überlegenheit der Bruins einen Schuss seines Kapitäns Zdeno Chara zum 2:1 für Boston ins Netz ab (32. Minute).

Seidenberg gibt sich kämpferisch

Der 43-Jährige ging somit als ältester Finaltorschütze in die NHL-Statistiken ein. „Boston hat in dieser Phase stark gespielt“, meinte Ehrhoff anerkennend. Anschließend habe man, so Seidenberg, jedoch zu viele Pucks in der neutralen Zone verloren. „Und das nutzt ein Team wie Vancouver sofort aus.“ Daniel Sedin belohnte das druckvolle Spiel seines Teams in der 50. Minute mit dem 2:2.

In der Verlängerung avancierte Burrows dann mit seinem neunten Playoff-Tor zum umjubelten Helden. Nach seinem Siegtreffer feierten die Fans in Vancouver die ganze Nacht. Denn die Statistik spricht vor den beiden kommenden Spielen am Montag und Mittwoch in Boston klar für die Canucks. Von 34 Teams, die ihre beiden Auftakt-Spiele der Finalserie gewinnen konnten, wurden lediglich die Chicago Blackhawks (1971) und die Detroit Red Wings (2009) nicht Meister.

Ehrhoff sieht dennoch keinen Grund, den Schampus kalt zu stellen. „In Boston wird’s für uns ganz schwer. Die Zuschauer werden die Bruins lautstark unterstützen, darauf müssen wir vorbereitet sein“, fordert der 28-Jährige. Seidenberg klammert sich derweil an die diesjährige Playoff-Bilanz. „Wir haben in der ersten Runde gegen Montreal sogar beide Auftaktspiele zu Hause verloren und sind trotzdem weitergekommen.“

dpa

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