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Ein Defekt auf Hawaii lässt Haupt bangen

Triathlon Ein Defekt auf Hawaii lässt Haupt bangen

Beim Altersklassen-Weltmeister läuft es im Training nicht richtig rund. Drei weitere Hannoveraner sind ebenfalls dabei.

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Unterwegs auf Hawaii: Christian Haupt bereitet sich auf den Ironman vor.

Quelle: Frey

Hannover/Kona. Es ist so kalt auf Hawaii. „Wir haben nur 28 Grad Celsius“, sagt Christian Haupt. Der 37-Jährige hält sich derzeit auf Big Island auf und startet am Sonnabend beim Ironman (3,8 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren, 42,195 Kilometer laufen). Haupt möchte dort in seiner Altersklasse 35 bis 39 einen Podiumsplatz erreichen.

2016 hatte der Triathlet von Hannover 96 den Wettkampf sogar als Bester seiner Kategorie abgeschlossen. Nach etwas mehr als neun Stunden überquerte er die Ziellinie in Kona. Von einer Titelverteidigung will der Arnumer jedoch nicht sprechen: „In Hawaii wird jeder kleine Fehler bestraft. Da bin ich demütig.“

Haupt ist ein lupenreiner Amateur, er ist im Hauptberuf in der Landesverwaltung tätig und muss daher solche Reisen aus eigener Tasche finanzieren. Da kommen solche Missgeschicke wie beim gestrigen Radtraining äußerst ungelegen. „Die elek­tronische Schaltung ist ausgefallen“, berichtete Haupt, „ich hoffe inständig, dass die Mechaniker den Fehler vor Ort beheben können. Sonst ist für mich der Wettkampf schon vor dem Start gelaufen.“

Dieser Defekt, ein vorangegangener Verlust der Trinkflasche und ein Reifenplatter verdrängten beinahe ein besonderes Erlebnis, das Haupt zuvor beim Schwimmen im Pazifik gehabt hatte: „Da ist ein Rochen unter mir durchgetaucht.“

Dabei versprechen die relativ nie­drigen Temperaturen auf Big Island gute Bedingungen für ihn und seine Kollegen. Wer acht Stunden und länger unterwegs in der Lava-Landschaft auf der größten Insel Hawaiis unterwegs ist, der genießt jede Wolke, die sich vor die gleißende Sonne schiebt. Haupt erwartet deshalb einen vergleichsweise flotten Wettkampf. Und da muss natürlich sein Fahrrad perfekt funktionieren.

Neben Christian Haupt stellen sich noch weitere Hannoveraner der Herausforderung Ironman auf Hawaii. Katrin Friedrich (Hannover 96) ist bereits seit zwei Wochen in den USA unterwegs und erlebte sogar einen Hurrikan. Sie hofft auf einen Platz auf dem Treppchen bei den TW-45-Seniorinnen.

Bernd Markgraf vom TSV Anderten hält sich ebenfalls schon länger in Übersee auf, er reiste vor drei Wo­chen an. „Da konnte man sich noch in Ruhe vorbereiten. Mittlerweile kenne ich jeden Lavastein hier“, sagte der Sportler, der in der TM-55-Klasse einen Top-10-Rang anpeilt.

Einen Traum mit dem Hawaii-Ticket erfüllte sich Kersten Koschoreck vom TSV Barsinghausen recht kurzfristig. Er wurde vor sechs Wochen Zweiter in der TM-55-Klasse beim Ironman in Kopenhagen. Nun tauscht er Ostsee gegen Pazifik und den europäischen Herbst gegen die Hitze in der Lava-Landschaft

Von Simon Lange und Carsten Schmidt

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