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Play-off-Serie zwischen Indians und Tölzer Löwen beginnt

Eishockey-Oberliga Play-off-Serie zwischen Indians und Tölzer Löwen beginnt

Das Team der Hannover Indians startet ihr großes Play-off-Abenteuer in der Eishockey-Oberliga. Der Meister-Besieger plant seinen zweiten Streich.

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Quelle: Sielski

Hannover. Das Team will spätestens am Nachmittag in Bad Tölz ankommen, um nicht gleich aus dem Bus auf das Eis hetzen zu müssen. Von 19.30 Uhr an wird sich dann zeigen, ob die Indians nach dem Nordmeister Herne auch den Südmeister Bad Tölz ärgern und in der Best-of-five-Serie ausschalten können. Und so sieht es aus vor dem ersten Viertelfinalduell:

Die Clubs: Der EC Bad Tölz gehörte 1958 zu den Gründungsvereinen der Eishockey-Bundesliga, 1962 und 1966 wurde der Club deutscher Meister. Die jüngere Vergangenheit der Bayern war weniger ruhmreich. Zwei Insolvenzen erschütterten die Tölzer (2003, 2009), deren großer Trumpf die ausgezeichnete Nachwuchsarbeit ist. Mittlerweile wird man in Bad Tölz wieder mutiger, die Lizenz für die DEL2 wurde beantragt. Die Indians mussten vor vier Jahren nach einer Insolvenz neu anfangen, seitdem ist man in der Spielbetriebs GmbH bemüht, erst einmal das wirtschaftliche Fundament zu legen, um in zwei, drei Jahren das Ziel DEL2 angehen zu können.

Die Fans: Obwohl sportlich erfolgreich, kamen zu den 23 Vorrundenpartien der Tölzer Löwen im Schnitt nur 1116 Fans. Am hannoverschen Pferdeturm waren es durchschnittlich 2700 Zuschauer. Die Tölzer rechnen in ihrer Hacker-Pschorr-Arena mit mehr als 2000 Besuchern. Indians-Geschäftsführer David Sulkovsky erwartet am eher ungeliebten Sonntag (19 Uhr) im zweiten Spiel der Serie in Hannover „mehr als 3000 Zuschauer. Manche Anhänger haben im Vorverkauf 40 Minuten für Tickets angestanden. Unsere Fans sind also heiß.“ Die Bad Tölzer haben ein zweites Heimspiel garantiert (4. April). Ein weiteres Spiel in Hannover wäre am 7. April, das fünfte Duell - falls erforderlich - stünde am 9. April in Bayern auf dem Programm.

Die Trainer: Indians-Coach Tobias Stolikowski kehrte als Spieler 2014 zum ECH zurück. In die aktuelle Saison ging er als Ko-Trainer. Als Chefcoach Fred Carroll erkrankte, übernahm er das Oberligateam und verpasste ihm nach einem Auf und Ab in der Vorrunde in den Play-offs taktisch die richtige Marschroute. Stolikowskis Tölzer Kollege Axel Kammerer kann als Profi auf 130 Länderspiele und die Teilnahme an sechs A-Weltmeisterschaften zurückblicken. Die Gerüchte, dass Kammerer kommende Saison den EV Landshut übernimmt, halten sich hartnäckig.

Die Ausgangssituation: Südmeister gegen Nord-Neunter: Die Favoritenrolle ist geklärt. Doch Tölz-Trainer Kammerer will sich „davon gar nicht erst blenden lassen“. Er vergleicht die Indians mit den Eisbären Berlin in der DEL - in der Vorrunde unter ihren Möglichkeiten, in den Play-offs aber voll da. Indians-Geschäftsführer Sulkovsky erwartet von seiner Mannschaft „das gleiche Konzept und die gleiche Energie wie gegen Herne, dann traue ich uns auch gegen Bad Tölz einiges zu“.

Die Spielweise: „Wir werden sehr gut auf die Indians vorbereitet sein und sie nicht unterschätzen“, sagt Kammerer. „Sie spielen hart und bisweilen an der Grenze des Erlaubten.“ Die Indians haben sich mit Videomaterial von den Tölzer Spielen gegen Sonthofen über den Gegner informiert. An ihrer körperbetonten Spielweise mit schnellen Kontern werden sie nichts ändern. „Wenn die Indians das Spiel machen müssen, tun sie sich schwer“, sagt Marco Stichnoth, der langjährige Geschäftsführer der Hannover Scorpions.

Stärken und Schwächen: Beide verfügen über herausragende Torhüter. Der Tölzer Markus Janka, Torhüter des Jahres im Süden, ist genauso schwer zu bezwingen wie Indians-Goalie Mirko Pantkowski. Es wird ein Torhüter-Duell Jung gegen Alt: Janka, 2014 mit dem ERC Ingolstadt DEL-Meister, ist 37 Jahre alt, Pantkowski ist erst 18. Janka steht hinter einer starken Defensive, im Süden kassierten die Löwen die wenigsten Gegentreffer. In der Offensive gehen die Bayern mit ihren Chancen verschwenderisch um, auch das Überzahlspiel ist eher durchschnittlich. Anders bei den Indians: Eine Quote von knapp 38 Prozent beim Powerplay ist beachtlich. Und rechtzeitig zu den Play-offs hat das Team, dem eigentlich ein Torjäger fehlt, mit Branislav Pohanka und Brian Gibbons verlässliche Torschützen.

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