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Formel 1 macht Urlaub

Auftanken vor Endspurt Formel 1 macht Urlaub

Auftanken und runter mit der Drehzahl - die Formel 1 macht Urlaub. Gut drei Wochen Atempause haben Fahrer und Teams bis zum Ardennen-Rennen in Spa. Die Rennfahrer verraten, wie sie ihre Batterien wieder aufladen.

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Der deutsche Formel-1-Pilot Sebastian Vettel geht am Strand von Melbourne spazieren.

Quelle: dpa

Berlin. Die Formel 1 legt bis Ende August einen Boxenstopp ein. In den Werken der Teams herrscht für zwei Wochen Arbeitsverbot. "Es ist wichtig, dass jetzt mal das ganze Team nach Hause fahren und entspannen kann, damit wir mit viel Energie wieder einsteigen", sagte Weltmeister Sebastian Vettel.

Der WM-Spitzenreiter flieht nach den nasskalten Grand Prix in Silverstone, am Nürburgring und in Ungarn in die Wärme. "Ich werde mich ein bisschen aus dem Regen verdrücken und versuchen, im Süden ein bisschen Sonne zu tanken und mich einfach mal zu erholen", verriet der 24-Jährige. Rekordchampion Michael Schumacher und Routinier Nick Heidfeld wollen dagegen in den eigenen vier Wänden in der Wahlheimat Schweiz Kräfte sammeln. "In erster Linie Zeit mit Familie" habe er geplant, sagte Schumacher.

Seinen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg zieht es "mit Freunden nach Spanien". Ungarn-Sieger Jenson Button will am Strand von Hawaii lümmeln. "Für ein paar Tage. Danach gehts zur Hochzeit meines besten Freundes, das sollte interessant werden", verriet der McLaren-Pilot.

Webber und Kovalainen mögens lieber ausgefallen

Richtig ausgefallen sind die Pläne von Mark Webber und Heikki Kovalainen. Vettels Red-Bull-Rivale Webber will gemeinsam mit dem früheren Weltmeister Alain Prost den Tour-de-France-Gipfel von Alpe d'Huez auf dem Rad erklettern. "Ich hoffe, ich kann mit ihm mithalten und mich ein bisschen mit ihm unterhalten", sagte Webber. Extrem mag es auch Kovalainen. "Ich gehe in Finnland Golf spielen im Schnee, will mein Handicap verbessern", erklärte der Lotus-Fahrer.

Keinen Tag zu früh kommen die Ferien aber vor allem für die Ingenieure und Mechaniker, die seit Jahresanfang mit Autobau, Testfahrten und Rennen am Limit sind. "Man muss abschalten können, sonst verliert man die ganze Kreativität", sagte Adrian Newey, der Technikchef von Red Bull.

Auch deshalb haben die Teams vereinbart, dass für 14 Tage in den Rennfabriken weder entwickelt noch getestet werden darf. Wann genau die Teams die Arbeitspause im Sommer einlegen, ist ihnen überlassen. Bei Red Bull und Ferrari wird noch bis Sonntag weitergeschraubt, bei McLaren ist die Belegschaft schon ausgeflogen. Überwacht werden die Schließzeiten nicht, doch Mercedes-Teamchef Ross Brawn erwartet keine Verstöße. "Wir vertrauen uns gegenseitig und sind ganz sicher, dass sich alle an die Absprachen halten werden", beteuerte der Brite.

Ganz einbremsen werde er den Ehrgeiz seiner Crew jedoch kaum können, räumte Brawn ein. Schließlich ist das Mercedes-Team nach einer bislang enttäuschenden Saison gerade mitten in einem Umbruch. "Man wird nie völlig vergessen, was gerade passiert, wird nie so ganz abschalten können. Aber das liegt in unserer Natur", meinte Brawn und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: "Es ist aber netter, sich am Strand Gedanken zu machen anstatt im Büro."

dpa

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Jenson Button gewann den Reifenpoker gegen Sebastian Vettel (rechts).

Weltmeister Sebastian Vettel kann entspannt in die Sommerferien der Formel 1 gehen. Der Red-Bull-Pilot baute durch einen zweiten Platz beim Großen Preis von Ungarn seine Führung in der Fahrerwertung noch aus. Sieger Jenson Button erwies sich erneut als Regen-Künstler.

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