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Freiwasserteam erschwimmt Bronze bei WM in China

Schwimmen Freiwasserteam erschwimmt Bronze bei WM in China

Mit der diesmal richtigen Taktik ist das deutsche Freiwasserteam bei der WM in Shanghai zu Bronze geschwommen. Damit gab es die fünfte Medaille bei der Schwimm-WM in China. Die Männer waren ganz begeistert von der Frau an ihrer Seite.

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Jan Wolfgarten, Isabell Haerle and Thomas Lurz (von re.) holten Bronze bei der Schwimm-WM.

Quelle: dpa

Shanghai. Im Dreierpack haben die Freiwasserschwimmer das deutsche Team bei der WM in Shanghai auf Kurs gehalten. Bei der Weltmeisterschafts-Premiere des Mannschafts-Wettbewerbs holten die Würzburger Thomas Lurz und Jan Wolfgarten gemeinsam mit der Heidelbergerin Isabelle Härle die Bronzemedaille. Das Trio musste sich am Donnerstag nach 5 Kilometern und knapp 58 Minuten am Jinshan Beach im Ostchinesischen Meer nur dem Überraschungsweltmeister USA und Australien geschlagen geben. Es war insgesamt die fünfte deutsche Medaille bei der Schwimm-WM. Zuvor hatte es je zweimal Silber und Bronze gegeben.

„Die Platzierung war das Optimale, das wir rausholen konnten“, sagte Lurz, der am Vortag über zehn Kilometer Silber erschwommen hatte. Wie Wolfgarten lobte er vor allem den Auftritt von Freiwasser-Neuling Härle. „Ihr gehören 70 Prozent der Medaille“, dankte Wolfgarten. Lurz prophezeite ihr „im Freiwasser eine große Zukunft“.

Zur Teilnahme überredet worden

Nach verpasster WM-Quali über die 800 und 1500 Meter Freistil war die gelernte Beckenschwimmerin Härle bei einem Wettkampf über eine Meile in England von Lurz überredet worden, bei den deutschen Meisterschaften in Rostock vor einem Monat über fünf Kilometer zu starten. Die 23-Jährige gewann prompt ihr erstes Langstreckenrennen und war die Wunschkandidatin für den nicht-olympischen Team-Event. Lurz sicherte Härle „Welpenschutz“ zu und hatte hinter Wolfgarten in der Mitte die Aufgabe, das Tempo zu drosseln oder zu erhöhen. „Ich bin so glücklich, dass alles so gut geklappt hat“, sagte die Freundin von Brustschwimmer Hendrik Feldwehr. Bei der Siegerehrung hielt sie stolz ihre erste WM-Medaille in die Höhe.

Bei der EM vor einem Jahr in Ungarn hatte sich ein deutsches Trio noch verzockt: Im Plattensee verirrte sich die Mannschaft und belegte sehr zum Ärger von Bundestrainer Stefan Lurz nur den vierten Platz. In China ging die Taktik auf. „Wir haben es diesmal besser gemacht als letztes Jahr“, sagte Wolfgarten.

Bis Samstag haben die Langstrecken-Asse weitere Medaillenchancen. Über fünf Kilometer muss sich Härle neben Isabelle Donath an diesem Freitag gegen die Ellenbogen der Spezialisten beweisen. Reelle Medaillenchancen haben eher Wolfgarten und Lurz. Der Start von Rekord-Weltmeister Thomas Lurz über die 25 Kilometer am Samstag ist noch offen. Es wäre gegen ausgeruhte Konkurrenz sein viertes Rennen in vier Tagen. „Mal sehn, wie wir seine Schulter hinkriegen“, sagte Bruder Stefan.

dpa

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