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TK Hannover trotzt den Verletzungsproblemen

Basketball-Play-offs TK Hannover trotzt den Verletzungsproblemen

Die Pflicht haben die Basketballerinnen des TK Hannover mit dem siebten Platz in der Bundesliga-Tabelle und der Play-off-Qualifikation erfüllt. Nach der Punkterunde folgt jetzt die Kür für den Aufsteiger mit den K.-o.-Partien, die in knapp zwei Wochen beginnen.

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Die TKH-Basketballerinnen freuen sich auf die K.-o.-Spiele.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Gegner in der Best-of-three-Serie sind die Rutronik Stars Keltern, die die Punktspiele als Zweiter abschlossen. Zuvor aber erlebt der TKH an diesem Wochenende noch etwas Besonderes: Er startet in Keltern beim Final-Four-Turnier um den Pokal. Gegner im Halbfinale ist der TSV Wasserburg, die überragende Frauen-Mannschaft im deutschen Basketball.

Für den hannoverschen Trainer Rodger Battersby kommt dieser Erfolg nicht überraschend, im Gegenteil: „Die Play-offs waren unser Minimalziel. Eigentlich hatte ich einen Platz unter den ersten vier angepeilt, um auch ein Heimspiel mehr und auch einen leichteren Gegner zu haben. Aber so, wie die Saison gelaufen ist, war es gut, dass wir es überhaupt noch geschafft haben“, meint der Trainer.

Battersby spielte auf die lange Verletzungsserie bei den Hannoveranerinnen an. Martina Matejcikova und Birthe Thimm erlitten einen Kreuzbandanriss; Dorothea Richter und Nakeshia Hyde zogen sich Bänderrisse zu, Marie-Sadio Beatrice Rosche brach sich das Bein. Zudem verließen Stephanie Madden und Paulina Melissa Diawakana den Club nach Differenzen im Team. „Da sage noch einer, unser 14-köpfiger Kader am Saisonbeginn sei zu groß“, sagt Battersby.

Den Kern der Mannschaft haben diese Ereignisse aber zusammengeschweißt. Und es gab Spielerinnen, die sich nahezu bedingungslos in den Dienst der Mannschaft gestellt haben: Evelyn Arndt und Marina Zschorno nahmen lange Auswärtsfahrten in Kauf, um dann doch nur auf der Bank zu sitzen. „In der Bundesliga müssen wir mit acht Spielerinnen antreten, sonst müssen wir eine Strafe zahlen. Ohne die beiden hätten wir das in manchen Partien nicht geschafft“, sagt Battersby.

Auf diesen Kader und vor allem auf diesen Mannschaftsgeist setzt Battersby auch in der neuen Spielzeit. „Dragana Gobeljic hat schon für die neue Saison unterschrieben, eine Centerin folgt in Kürze“, bestätigt der Coach. Und Melissa Jeltema sowie Stefanie Grigoleit sind feste Größen in den Planungen. „Wir wollen langfristig etwas aufbauen. Nicht nur in der Bundesliga-Mannschaft. Die Zweite soll mittelfristig in die 1. Regionalliga aufsteigen, um unsere Nachwuchsspielerinnen heranzuführen. Aber alles geht nur mit Kontinuität“, sagt Battersby.

Das Beispiel der Hannover Korbjäger, wo kurzfristig verpflichtete „Legionäre“ mitten in der Saison wieder gingen und die Männermannschaft deshalb vom Regionalliga-Spielbetrieb abmeldeten, ist Mahnung genug. Das soll es bei den TKH-Frauen nicht geben. Soll der Erfolg stimmen, muss es die Chemie im Team auch. Es sollte aber mit dem Teufel zugehen, wenn das nicht klappt: Battersby ist promovierter Chemiker …

Von Matthias Abromeit

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