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Gelungene Heimpremiere

Der Handball-Überblick aus der Region Hannover Gelungene Heimpremiere

Der HSV Hannover konnte einen Heimerfolg feiern, die HSG-Frauen eine gelungene Heimpremiere und die TS Großburgwedel einen Sieg im Nachbarschaftsduell – die Ergbebnisse im Handball im Überblick.

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Nicht zu halten: Badenstedts Leonie Neuendorf (Mitte) lässt sich von Mindens Leonie Wöbking (rechts) beim Torwurf nicht bremsen.

Quelle: Petrow

Hannover. Mal wieder ein Teilerfolg für den HSV Hannover in der 3. Handball-Liga: Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück erreichte die Mannschaft der Trainer Alfred Thienel und Stephan Lux ein 32:32 (15:17) bei den Füchsen Berlin II. Unterm Strich konnte sich das Duo über einen gefühlten Sieg freuen, denn das Team lag zu Beginn der 2. Halbzeit schon mit sieben Toren im Rückstand. Doch der HSV kämpfte sich mit der Unterstützung von 20 Fans aus Hannover immer wieder heran, auch als die Berliner nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich rund sechs Minuten vor Schluss erneut mit sieben Toren führten. „Das ist, vor allem für den Kopf und für die Moral, ein gewonnener Punkt für uns – wenn man unsere Personallage bedenkt“, sagte Lux und lobte Lukas Quedenbaum für dessen Nervenstärke. Der Youngster glich acht Sekunden vor Schluss mit einem Heber aus. „Das war eigentlich ein Null-Winkel“, schilderte Lux.

Tore für den HSV: Sauß (7), Ossenkopp (5/davon 1 Siebenmeter), Riedel (5/2), Klages, Edeler (je 4), König, Richter, Quedenbaun (je 2) und Benckendorf.

TSG gewinnt Derby

Die TS Großburgwedel hat das Nachbarschaftsduell gegen die TSV Burgdorf II mit 28:26 (15:14) gewonnen und bleibt damit in dieser Saison auf heimischem Parkett ungeschlagen. Die nun im Abstiegskampf steckenden Burgdorfer stehen dagegen auswärts immer noch ohne Punktgewinn da. „Wir haben verdient gewonnen, unsere Abwehr hat einen richtig guten Job gemacht“, sagte TSG-Trainer Jürgen Bätjer.

Es war kein hochklassiges Spiel, das die mehr als 500 Zuschauer geboten bekamen. Dafür aber ein spannendes. Nach einer ausgeglichenen 1. Hälfte setzte sich Großburgwedel schnell vorentscheidend auf 21:16 (45.) ab und stellte die Weichen damit auf Sieg. Zwar verkürzte Burgdorf nochmals, in Gefahr geriet Großburgwedel aber nicht mehr. „Wir haben die Nerven behalten und das clever zu Ende gespielt“, freute sich Bätjer. Ein Sonderlob verteilte der TSG-Coach an Torhüter Jörg-Uwe Lütt, der etliche beste Burgdorfer Chancen vereitelte, sowie Andrius Stelmokas. „Er hat eine sehr starke Partie gespielt.“ Burgdorfs Trainer Sven Lakenmacher haderte indes mit der schwachen Offensivleistung seines Teams: „Bei uns machen die Leistungsträger momentan einfach zu viele Fehler.“

Tore für Großburgwedel: Stelmokas (5), Meiser, Seekamp (je 4), Behnke (3/2), Rydz, Lungela (je 3), Wölfel, Dunekacke und Koch (je 2).
Tore für TSV Burgdorf II: Pollex (8), Hinz (5/1), Kastening (4/2), Bock, Dräger (je 3), Semisch (2) und Schröter.

Springe marschiert

Die Handball-Freunde Springe bleiben derweil als einziges Team Spitzenreiter SV Henstedt-Ulzburg auf den Fersen. Gegen die Bundesliga-Reserve von GWD Minden gewannen sie mit 38:30 (20:13) und feierten damit den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Springe war vor gut 400 Zuschauern von Beginn an putzmunter. Wie erwartet setzten die Gäste auf eine sehr offensive 3:2:1-Deckung, konnten die Mannschaft von Trainer Holger Schneider damit aber überhaupt nicht beeindrucken. „Wir haben gegen diese Variante eine sehr gute Lösung gefunden und viele schnelle Tore gemacht“, analysierte der Coach. Einen besonders guten Tag erwischten Claus Karpstein und Pawel Pietak. Die beiden Springer erzielten insgesamt 22 Treffer und schossen GWD damit quasi im Alleingang ab. „Was die beiden gespielt haben, war absolut herausragend“, sagte Schneider.

Tore für Springe: Pietak (12/5), Karpstein (10), Bosy (6), Deutsch (4), Büchner (2), Helmdach , Reese, Brand und Kolditz.

HSG gewinnt zu Hause

In der 3. Liga der Frauen feierte die HSG Badenstedt eine gelungene Heimspielpremiere. Der Aufsteiger bezwang die HSV Minden-Nord mit 30:25 (15:10). „Das war eine mannschaftlich geschlossene und sehr disziplinierte Leistung. Ich bin sehr stolz auf meine Spielerinnen“ sagte HSG-Trainer Thomas Löw. Marnie Schierholz überragte im Tor, Saskia Rast (8/5) war beste Werferin ihres Teams. Carolin Pleß gelangen fünf Tore, davon ein Siebenmeter. Nach einem verhaltenen Beginn setzte sich HSG nach 20 Minuten erstmals auf drei Tore ab, zur Halbzeit betrug das Polster bereit fünf Treffer. Mitte des 2. Durchgangs kamen die Gäste zwar auf zwei Tore heran, diesmal ließen sich die Badenstedterinnen den Vorsprung – im Vergleich zur Partie in Recklinghausen – aber nicht mehr nehmen. „Die Mannschaft hat über 60 Minuten toll gekämpft“, sagte Löw.

hg/bgl/ha/rl

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