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Gladitz und Spelmeyer scheiden aus

Leichtathletik-EM Gladitz und Spelmeyer scheiden aus

Für Hannovers Leichtathleten Ruth Spelmeyer und Alexander Gladitz ist die EM in Amsterdam in den Einzelwettbewerben vorbei. Beide 400-Meter-Läufer schieden im Halbfinale aus.

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Die hannoverschen Leichtathleten Alexander Gladitz und Ruth Spelmeyer sind ausgeschieden.

Quelle: Petrow/Kutter

Amsterdam. Vor gut vier Wochen war Ruth Sophia Spelmeyer noch bescheiden mit Blickrichtung auf die EM in Amsterdam. „Es wäre schön, wenn es fürs Halbfinale reichen würde“, sagte die 25-Jährige zu ihren Aussichten über 400 Meter. Da ahnte die Psychologiestudentin, die in Hannover wohnt und für den VfL Oldenburg startet, noch nicht, dass sie als Zehnte der Meldeliste kampflos für die Vorschlussrunde gesetzt werden würde. Nun lautete das große Ziel Finale. Doch dafür reichte es nicht ganz. Spelmeyer wurde nach 52,40 Sekunden Vierte. Insgesamt lief sie die elftbeste Zeit, zum Finale fehlten nur sechs Hundertstelsekunden.

Die Enttäuschung überwog im ersten Moment, auch weil Spelmeyer ihre persönliche Bestzeit um knapp eine halbe Sekunde verpasst hatte. „Ich dachte schon, dass ich etwas schneller unterwegs bin. Ich hatte auch die ganze Zeit das Gefühl, dass ich gut im Rennen liege“, sagte sie. Taktisch habe sie sich nichts vorzuwerfen. Zwischen 250 und 380 Metern startete Spelmeyer eine tolle Aufholjagd. „Aber zwischendurch hat mich eine Böe aus dem Konzept gebracht. Und die allerletzten Meter sind halt immer das Problem auf dieser Strecke“, sagte sie.

Am fußballfreien Abend am Freitag hätte sie sich gern noch einmal einem breiten Publikum präsentiert. Doch ihr Blick geht nach vorn: „Auf jeden Fall habe ich viel für Rio gelernt.“

Gladitz: Mut allein reicht nicht

Es war schon eine Art „Mission Impossible“, die Alexander Gladitz da am Donnerstag vor der Brust hatte. Der 400-Meter-Läufer von Hannover 96 nahm im Halbfinale der Leichtathletik-EM sein Herz in beide Hände und bot auf der ungünstigen Außenbahn ein mehr als couragiertes Rennen. Eingangs der Zielgeraden lag der 21-Jährige sogar auf Rang 2, das hätte zum direkten Finaleinzug gereicht.

In der Schlussphase half aber auch kein Auf-die-Zähne-Beißen. „Bei 300 Metern habe ich einen Schlag ins Gesicht bekommen“, sagte Gladitz und meinte damit den Gegenwind, der sich zu den festen Armen und Beinen hinzugesellte. Die Konkurrenz hatte sich die Kräfte besser eingeteilt, so wurde der von Landestrainer Edgar Eisenkolb vorbereitete Sportler Letzter seines Laufs in 46,57 Sekunden und beendete seine erste Freiluft-EM auf Platz 22.

Es dauerte lange, bis Gladitz Fragen zu seinem Rennen beantworten konnte. „Ich denke, es liegt am Trainingsrückstand nach meiner Schambeinverletzung, dass ich kein zweites Rennen in 24 Stunden durchstehe“, sagte der angehende Speditionskaufmann. Doch mindestens einmal muss er noch die Bahnrunde laufen – in der deutschen Staffel.

Von Frank Schober

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