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Golfplatz Rethmar wieder in Topzustand

Nach Übernahme Golfplatz Rethmar wieder in Topzustand

Ein Jahr nach der Übernahme ist der Golfplatz in Rethmar wieder in einem Topzustand. Der neue Eigentümer Friedrich Wilhelm Knust hat insgesamt eine Million Euro investiert.

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Satte Grüns und Fairways: Golfen macht auf der Anlage in Rethmar wieder Spaß.

Hannover. Über diesen Brief hat sich Friedrich Wilhelm Knust ganz besonders gefreut. Abgeschickt hatte das Schreiben an den Golf-Unternehmer ein ehemaliger Golf-Lehrer aus der Region Hannover, der nach längerer Zeit mal wieder auf der Anlage in Rethmar eine Runde gespielt hat. „Er schreibt, dass es ihm ein Vergnügen gewesen sei, auf dem Platz zu spielen. Wir hätten ein kleines Wunder vollbracht“, freut sich Knust über das Lob des Experten.

Vielleicht kein Wunder, aber doch Erstaunliches ist in Rethmar passiert. Es ist gerade einmal ein Jahr her, als Knust, Inhaber von Golf Gleidingen, die Anlage im Osten Hannovers nach der Insolvenz von Ingolf Böx, ehemaliger Notar und Eigentümer von Rethmar Golf Links, übernommen hat. Der Golf-Manager kaufte den Erbpachtvertrag aus der Insolvenzmasse, löschte ihn und erwarb zudem auch das 120 Hektar große Gesamtgrundstück vom Eigentümer. Durch den Zusammenschluss der beiden Plätze in Gleidingen und Rethmar zu Golf 51 ist in der Region Hannover die größte Golfsportanlage Niedersachsens entstanden. Die Zahl 51 steht für die Anzahl der Bahnen auf beiden Plätzen, die nur rund zehn Kilometer voneinander entfernt sind. „Etwas Vergleichbares in dieser Qualität gibt es in Norddeutschland nicht“, sagt Knust.

"Das größte Problem waren die Bunker"

Qualität, die es zumindest in Rethmar lange Zeit nicht gab. Die Straße, an der der Golfplatz liegt, heißt Seufzerallee. Das passt ganz gut, denn der Golfer begleitet seine Fehlschläge oftmals mit einem Seufzer der Enttäuschung. Zu Beginn der Neugründung von Rethmar Golf im Juli vergangenen Jahres dürften Knust und seinem Team auch so mancher Seufzer über die Lippen gekommen sein, denn der Platz und das Clubhaus befanden sich „in einem inakzeptablen Zustand. Überall auf der Anlage wuchs Unkraut, da die Pflege der Anlage lange Zeit vernachlässigt worden war. Das größte Problem waren die Bunker“, sagt Knust. Mit dem Bagger wurden alle Bunker komplett ausgebaggert, sämtliche Abflussrohre mussten freigelegt werden, weil sie mit Lehm verstopft waren. Für Ersatz sorgten rund 80 Lkw-Ladungen, die 1500 Tonnen neuen Sand nach Rethmar brachten. Auch die Bewässerungsanlage musste modifiziert werden, etwa eine Million Euro investierte Knust in den Platz. Das war auch nötig, denn die Greenkeeper standen vor einer gewaltigen Aufgabe.

Links-Kurs mit Dünen und viel Wasser

Umso erstaunlicher ist, wie sich die gesamte Anlage schon im Sommer präsentierte. Die Renovierung des Clubhauses macht sich positiv bemerkbar, Abschläge, Fairways und Grüns sind in einem hervorragenden Zustand. Und wer in den vergangenen Wochen in Rethmar gespielt hat, konnte sich auf seinem Weg an den Pflaumenbäumen auf dem Gelände eine kleine Zwischenmahlzeit pflücken. Kurzum: Es macht wieder Spaß, auf dem von Golf-Legende Arnold Palmer gestalteten Links-Kurs mit seinen Dünen und dem vielen Wasser auf die Runde zu gehen.

Zu dem Gesamtangebot von Golf 51 gehören jetzt insgesamt 45 Langbahnen, ein Sechs-Loch-Kurzplatz, zwei Übungsanlagen und eine Videoanalysehalle. Die Mitglieder der beiden Clubs können die jeweils andere Anlage ohne zusätzliche Kosten nutzen. Und ein Abstecher nach Rethmar lohnt sich auch für diejenigen, die nicht an Wunder glauben.

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