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Gröschel kritisiert „Prügelarie“ für Iquitos

Galoppsport Gröschel kritisiert „Prügelarie“ für Iquitos

Seitenhieb gegen den Jockey: Nachdem Vorzeige-Galopper Iquitos aus Langenhagen am Dienstag beim Prix de l’Arc de Triomphe in Paris auf dem siebten Platz eingelaufen ist, kritisiert sein Trainer Hans-Jürgen Gröschel Reiter Andrasch Starke. Viel zu oft habe dieser die Peitsche eingesetzt.

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Erfolgsduo: Neue-Bult-Trainer Hans-Jürgen Gröschel und Iquitos, der Galopper des Jahres.

Quelle: Dröse

Berlin. Während Bult-Trainer Hans-Jürgen Gröschel am Dienstag beim Renntag in Hoppegarten weiter fleißig Preisgeld sammelte, erholte sich daheim sein Super-Galopper Iquitos von den Strapazen des Prix de l’Arc de Triomphe und der Rückreise aus Paris nach Langenhagen.

Der Galopper des Jahres war beim größten Rennen der Welt am Sonntag auf einem starken Platz sieben eingelaufen. Laut Gröschel wäre so­gar „Platz fünf drin gewesen“, wenn Jockey Andrasch Starke die Peitsche reduzierter eingesetzt hätte. „Iquitos war ja total verkrampft, erst auf den letzten 50 Metern war er wieder lo­cker“, als der Reiter abließ, so Gröschel. Starke hatte die Peitsche laut Rennbericht elfmal benutzt. Erlaubt sind in Frankreich sechs Schläge. Starke bekam eine zwölftägige Sperre aufgebrummt.

Gröschel konnte sich auf Nachfrage einen verbalen Seitenhieb auf den deutschen Star-Jockey nicht verkneifen: „Iquitos ist nach der Prügelarie vom Jockey gut wieder angekommen in Langenhagen“, sagte er. Starke soll nach Entscheidung der Besitzer nicht mehr auf Iquitos reiten. Denn mindestens einmal wird der kleine Wunderhengst in diesem Jahr noch an den Start gehen. In München soll er am 1. November beim Großen Preis von Bayern, einem Rennen der Kategorie Gruppe II, seinen Champions-League-Titel vom Vorjahr verteidigen. Iquitos liegt zurzeit mit 22 Punkten hinter Windstoß (28) und vor Dschingis Secret (21) auf Platz zwei der Wertung.

Läuft er in München gut und bleibt gesund, ist ein erneuter Start beim legendären Japan-Cup sehr wahrscheinlich. Für das Top-Rennen am 26. November ist Iquitos genannt. Vom Rennmanager gibt es eine mündliche Zusage für eine offizielle Einladung zu diesem Rennen, für den Fall, dass Gröschel und die Besitzer sich für einen Start entscheiden. 2016 war Iquitos bei seiner Japan-Cup-Premiere auf einen guten siebten Rang galoppiert.

Gröschel knackte derweil in Hoppegarten eine besondere Marke. Für diverse Besitzer liefen seine Galopper in dieser Saison jetzt schon mehr als 500 000 Euro zusammen. Das schaffen sonst nur große Ställe. Mit den rund 400 Euro durch den vierten Platz von Arabio im ersten Rennen des Tages gestern überschritt Gröschel die Halbe-Million-Grenze. Später am frühen Abend kam weiteres Geld hinzu. Für Platz drei mit Imposito im letzten Rennen gab’s 900 Euro. Im Sattel: Andrasch Starke, der seine Strafe erst später absitzt.

Bult-Kollege Christian Sprengel blieb glücklos. Sein ehemaliger Derby-Favorit Boscaccio wurde nur Sechster in einem Ausgleich I.

Von Simon Lange

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