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Strömender Regen bei Formel-1-Training

Großer Preis der USA Strömender Regen bei Formel-1-Training

Die Gischt spritzt meterweit, die Sicht ist schwer eingeschränkt. Lewis Hamilton kommt beim Freien Training am besten mit den Bedingungen zurecht. Zweiter wird Sebastian Vettel, Nico Rosberg Neunter.

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Training unter erschwerten Bedingungen: In Austin regnete es in Strömen.

Quelle: afp

Austin. Lewis Hamilton hat unter schwersten Bedingungen im letzten Freien Training vor der Qualifikation zum Großen Preis der USA die Bestzeit erzielt. Der britischer Mercedes-Pilot verwies im Regen von Austin seinen Formel-1-Verfolger Sebastian Vettel auf den zweiten Platz. Der Ferrari-Pilot war auf seiner schnellsten Runde am Samstagvormittag (Ortszeit) auf dem Circuit of the Americas 0,863 Sekunden langsamer. Dritter wurde in Nico Hülkenberg von Force India ein weiterer Deutscher. Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg kam auf Platz neun.

Das Warmfahren für die K.o.-Ausscheidung war zunächst fraglich gewesen. Nachdem Auswirkungen des Hurrikans Patricia am Freitag zur Absage des zweiten Trainings gesorgt hatten, regnete es auch am Samstag zunächst ohne Unterlass. Die Veranstalter forderten sogar die Zuschauer auf, erst am Nachmittag zur Strecke zu kommen. Die Eingänge blieben für die Fans zunächst verschlossen. Das Training fand daher vor einer Geisterkulisse statt.

Inwiefern die Qualifikation am frühen Nachmittag (13.00 Uhr/20.00 Uhr MESZ) gestartet werden kann, blieb zunächst offen. Sollte sie dem Wetter zum Opfer fallen, könnte sie am Sonntag vor dem 16. Saison-Lauf nachgeholt werden. Wenn das auch nicht geht, würde die Startaufstellung nach den Ergebnissen des Trainings am Samstag ermittelt. So ist es in Artikel 36.2. des Sportlichen Regelwerks für die Formel 1 festgeschrieben.

Bis vor zwei Jahren wurde in solchen Fällen die jeweilige Startnummer der Fahrer in der Saison für die Startorder bemüht. Seit die Piloten sich ihre Nummer aber selbst aussuchen können, hat sich die Regel geändert.

Hamilton hätte somit für den Fall der Fälle vorgesorgt. Als einziger blieb er unter zwei Minuten auf der völlig nassen Strecke. Sein Kollege Rosberg, der am Freitag im einzigen Training noch Schnellster gewesen war, demolierte sich bei einem Ausrutscher leicht den Frontflügel seines Mercedes. Auch Vettel und Hamilton hatten teilweise ihre liebe Mühe und Not, ihre Autos bei den äußerst heiklen Bedingungen auf dem Kurs zu halten.

Für den Sonntag (Rennstart 20.00 Uhr MEZ/RTL) ist im Gegensatz zu den 100 Prozent vom Samstag eine Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent vorhergesagt. Vettel wird bei dem Unterfangen, mindestens Zweiter zu werden und damit die vorzeitige Hamilton-Krönung selbst bei einem weiteren Sieg des 42-maligen Grand-Prix-Gewinners zu verhindern, zunächst allerdings eine Strafe in Kauf nehmen müssen. Er wird in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt, weil er mit dem fünften Motor in diesem Jahr fährt, vier sind nur erlaubt. Im Klassement hat Vettel 66 Punkte weniger als Hamilton, Rosberg liegt 73 Zähler zurück.

dpa

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