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Haas auch in Wimbledon draußen

Tennis Haas auch in Wimbledon draußen

Das erste Comeback-Sieg will einfach nicht gelingen. Auch in Wimbledon ereilte Tommy Haas das frühe Aus. Diesmal war der Luxemburger Gilles Muller eine zu hohe Hürde für den ehemaligen Weltranglisten-Zweiten, der weiterkämpfen will.

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Tommy Haas muss auf seiner Comeback-Tournee weiter auf das ersehnte Erfolgserlebnis warten.

Quelle: dpa

Tommy Haas muss auf seiner Comeback-Tournee weiter auf das ersehnte Erfolgserlebnis warten, ans Aufgeben denkt der 33-Jährige aber noch lange nicht. „Ich bin nicht so weit, innerlich Tschüss zu sagen“, stellte Haas am Montag nach seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon klar.

Zwei Jahre nach seinem Vorstoß ins Halbfinale schlich der Familienvater geknickt von Nebenplatz 19, nachdem er gegen den Luxemburger Gilles Muller beim 6:7 (5:7), 6:7 (3:7), 6:3, 3:6 vergeblich um den ersten Sieg seit dem 10. Februar 2010 gekämpft hatte. „Das ist ein Drecksgefühl. Das wird ein paar Tage dauern, bis man so eine Niederlage verdaut hat“, sagte der inzwischen auf Weltranglistenplatz 895 geführte Wahlamerikaner.

Auch im All England Club hat Haas also erkennen müssen, dass es nach 15-monatiger Zwangspause und einer Hüftoperation schwierig ist, das Rad der Zeit nochmals zurückzudrehen. In Paris, Halle und Wimbledon war für die ehemalige Nummer 2 der Tennis-Welt schon nach der ersten Runde Schluss - die Furcht der Gegner wird angesichts dieser Bilanz sicher nicht wachsen. „Man muss sich die richtigen Fragen stellen und sich überlegen, ob sich das lohnt“, hatte Haas vor Wimbledon als Marschroute vorgegeben.

Sein langjähriger Betreuer Nick Bollettieri war jedenfalls trotz der ebenso bitteren wie vermeidbaren Niederlage gegen Muller voll des Lobes für Haas’ Darbietung: „Ich habe viele exzellente Dinge gesehen“, lobte Bollettieri in der Pressekonferenz seinen einstigen Schützling. „Ich freue mich darauf, Dich bei den US Open zu sehen.“

Aus für Tommy Haas, Aus für Philipp Kohlschreiber, Aus für Michael Berrer, Aus für Matthias Bachinger - vom deutschen Auftaktquintett blieb in Wimbledon nur Rainer Schüttler übrig. Der Korbacher bezwang Thomaz Bellucci. Auch Rafael Nadal steht in Runde zwei.

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Bevor Haas aber an das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres denkt, muss er die Pleite an der Church Road abhaken. Dort empfingen ihn die Zuschauer mit aufmunterndem Applaus, als Haas zwei Jahre nach seinem Halbfinal-Vorstoß um 12.04 Uhr Londoner Zeit wieder den „Heiligen Rasen“ betrat. Die langen Haare unter der nach hinten gedrehten Schirmmütze versteckt, begann er bei seinem Comeback hochkonzentriert.

Auch drei Breakbälle im zweiten Service-Spiel brachten den Routinier, der sich mit Trainingspartner Roger Federer vorbereitet hatte, nicht aus der Ruhe. Unterstützt von seiner Verlobten Sara Foster auf den dicht gedrängten Rängen kämpfte sich Haas bis in den Tiebreak, den er trotz guter Chancen nach 50 Minuten abgab.

Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Haas hatte nach einem Break zum 5:4 bei eigenem Aufschlag sogar zwei Satzbälle. Nach leichten Fehlern ging es dann aber wieder in den Tiebreak, wo Haas im Nervenkrimi erneut den Kürzeren zog. Zwar holte er sich im Eiltempo den dritten Durchgang, doch am Ende gingen Haas ein wenig die Kräfte aus, so dass Muller nach 2:42 Stunden jubeln konnte.

„Es ist teilweise alles dagewesen. Der Körper hat sich generell ganz gut angefühlt“, so das Fazit des gebürtigen Hamburgers. Dass die Niederlage gegen Muller nicht sein letztes Kapitel im All England Club gewesen sein muss, machte Haas ebenfalls deutlich: „Wenn der Körper es mir erlaubt, gut fit zu werden, würde ich mich überaus freuen, hier wieder an den Start zu gehen.“

dpa

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