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Doppel-Serie macht den „Recken“ Mut

Handball Doppel-Serie macht den „Recken“ Mut

Der Meister hat einen Strich durch die wunderbare Konstellation gemacht. Dank eines 31:19-Sieges in Coburg am Mittwochabend setzten sich die Rhein-Neckar Löwen auf den Spitzenrang in der Handball-Bundesliga.

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„Flensburg-Schreck“: Kai Häfner (am Ball) warf bei der geglückten Aufholjagd der „Recken“ im März zwei wichtige Tore in der Schlussphase.Foto: Sielski

Quelle: sp / Sielski

Hannover. Damit rutschten die SG Flensburg-Handewitt (zuvor Erster) und TSV Hannover-Burgdorf (bisheriger Zweiter) auf die Plätze 2 und 3 ab.

Es bleibt aber auch nach dem Resultat der Mannheimer dabei: Der Schlager der 2. Runde steigt am Freitagabend (19 Uhr) in der Swiss-Life-Hall mit dem Duell der „Recken“ gegen den Vizemeister aus dem hohen Norden, auch wenn beide nicht mehr ganz vorn stehen. Und zu dieser Ausgangslage haben keinesfalls günstige Ansetzungen des 1. Spieltages beigetragen. Denn war der Flensburger 35:23-Erfolg über Neuling HC Erlangen auch in dieser Höhe erwartet worden, so sorgten die Hannoveraner für den Paukenschlag mit einem 34:23-Sieg bei Frisch Auf Göppingen.

Konkurrenten hatten "ganz schlechten Tag"

„Das Ergebnis gibt eine gewisse Sicherheit, das war es aber auch schon“, sagte TSV-Trainer Jens Bürkle am Donnerstag. Er hatte davor schon von einem „ganz schlechten Tag“ des Kontrahenten gesprochen und auf „eigene Fehler“ hingewiesen, die die Göppinger nicht genutzt hätten. „Flensburg wird das nicht durchgehen lassen“, warnte der Coach.

Karten für das Heimspiel

Es gibt noch Restkarten: Alle Fans, die beim Heimauftakt der „Recken“ dabei sein wollen, müssen sich sputen. 3800 Karten sind verkauft, es gibt nur noch Tickets in der Kategorie 4. Empfohlen wird der Erwerb im Vorverkauf. Wer keine Karten bekommt, kann das Spiel trotzdem live verfolgen. In Zusammenarbeit mit der TVN-Group wird ein Livestream auf der „Recken“-Homepage  www.die-recken.de angeboten.

Bürkles Zurückhaltung hat auch damit zu tun, dass die „Recken“ nach dem Triumph in Göppingen kaum noch die Rolle des Außenseiters für sich beanspruchen können. Die Handballprofis aus Hannover sind in Bundesliga-Heimspielen seit dem 10. Oktober 2015 unbesiegt - weder Kiel noch Berlin oder auch Flensburg konnten diese Serie brechen. Der morgige Kontrahent erlebte selbst im März, wozu die TSV schon damals vor heimischem Publikum fähig war: Die „Nordlichter“ verspielten in den letzten zehn Minuten einen Fünftorevorsprung und mussten sich mit einem 25:25 begnügen. Ohnehin verließen die Flensburger Hannover zuletzt oft mit leeren Händen. Den letzten Sieg bei der TSV gab es am 21. Dezember 2011.

Genug Leute, um sich vernünftig vorzubereiten

Da die „Recken“ jetzt aber auch auswärts auftrumpfen, ist jeder Gegner doppelt gewarnt. Und der Kader ist mit zwei Olympiasiegern, zwei Europameistern und diversen Nationalspielern deutscher, norwegischer oder isländischer Herkunft durchaus einer Spitzenmannschaft würdig. Hinzu kommt das gewachsene Selbstvertrauen. „Wir können daheim gut spielen gegen Topteams, und ich bin zuversichtlich, dass wir auch gegen Flensburg bestehen können“, sagte Bürkle, obwohl er derzeit fünf verletzte Stammspieler hat. Doch darüber klagt der Coach nicht öffentlich. „Wir haben genug Leute, um uns vernünftig vorzubereiten“, sagte er. Zudem scheint zumindest ein Einsatz von Mait Patrail und Joakim Hykkerud am Freitag denkbar zu sein.

Morten Olsen nennt noch einen Erfolgsgaranten - die „Recken“-Fans. „Ich hoffe, dass sie uns auch gegen Flensburg helfen können“, sagte der Däne.

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