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Hannover sieht künftig Erstliga-Baseball

Aufstieg der Hannover Regents Hannover sieht künftig Erstliga-Baseball

Aller guten Dinge werden drei. Die Hannover Regents nehmen jetzt das Abenteuer Baseball-Bundesliga in Angriff, nachdem sie zum dritten Mal in Folge den Meistertitel in der 2. Liga Nord gewonnen haben, aber sowohl 2012 als auch im Vorjahr ihr Aufstiegsrecht nicht wahrgenommen.

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„Wir hoffen auf den Klassenerhalt“: Jasper Gesteuer und das Baseballteam der Hannover Regents werfen, schlagen und laufen künftig in der 1. Bundesliga.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. „Wir planen für die 1. Liga“, sagte Regents-Sprecher Sean Bakuniec gestern. Der Klub werde im Oktober die notwendige Meldung beim deutschen Verband abgeben. Bakuniec erläuterte den Sinneswandel bei den Regents, die dem TuS Vahrenwald angeschlossen sind und im Norden Hannovers Am Sahlkamp auch ihre sportliche Heimstatt haben. Die Baseballspieler hatten schon vor zweieinhalb Jahren bei der ersten Zweitliga-Meisterschaft die Möglichkeiten zum Aufstieg geprüft, damals aber festgestellt, dass manche Voraussetzungen fehlten, um erstklassig zu spielen. „In den Jahren 2007 und 2008, als wir schon einmal in der Bundesliga angetreten waren, da konnten wir uns noch auf Ausnahmegenehmigungen berufen“, sagte Bakuniec. Diese habe aber der Deutsche Baseballverband nach und nach abgeschafft, um die Sportart hierzulande auf ein professionelles Fundament zu stellen.

„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren einiges getan, insbesondere im Nachwuchs und bei den Trainern“, sagte Bakuniec. Der Verein ist mittlerweile stolz auf die Breite mit vier Männer - und drei Jugendmannschaften. Allerdings muss auf dem Weg in die Erstklassigkeit ein großer Brocken noch aus dem Weg geräumt werden. Die Infrastruktur ist noch nicht erstklassig, deshalb wird nach diversen Gesprächen mit der Stadt und dem Stadtsportbund vom 22. September an der Platz in Vahrenwald auf Vordermann gebracht. „Es wird künftig eine feste Einzäunung geben, auch des Zuschauerbereiches“, sagte Bakuniec. Bisher waren die Absperrungen per Hand auf- und wieder abgebaut worden. Zudem wird der Bereich vor dem sogenannten Outfield-Zaun, der „warning treck“, mithilfe eines separaten Belages so gekennzeichnet, dass die Spieler nicht ungebremst in die Sperre rasen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Umbaumaßnahmen. „Unser Spielfeld ist etwas schief“, sagte Bakuniec, es muss für die 1. Liga um etwa drei Grad gedreht werden. Künftig wird das Feld aus weniger Gras und mehr Erde bestehen, damit, so erklärt es der Regents-Sprecher, „das Spiel schneller wird“. Der Zeitraum für den Umbau soll zwei Monate betragen. Das heißt: Rechtzeitig zur neuen Saison besäßen die Regents dann auch ein erstligataugliches Spielfeld. Der Eigenanteil für den Klub liegt bei etwas 30 000 Euro, diese Summe konnte mithilfe diverser Fördertöpfe akquiriert werden.

In finanzieller Hinsicht fühlen sich die Regents gerüstet für die 1. Liga. „Wir hatten im vergangenen Jahr erstmals einen Trikotsponsor“, sagte Bakuniec, keine Selbstverständlichkeit in einer Sportart, die in Deutschland im Schatten steht. Sportlich werden sich die Regents insbesondere auf der Position des Pitchers (Werfers) verstärken müssen. „Die meisten Erstligisten bieten Amerikaner auf dieser Position auf“, sagte Bakuniec und verweist auf den großen Leistungsunterschied zwischen 1. und 2. Liga.

Furcht vor der Konkurrenz haben die Regents aber nicht. „Vier der acht Mannschaften sind deutlich stärker, aber mit den drei übrigen Teams können wir mithalten“, sagte der Regents-Sprecher. „Wir hoffen auf den Klassenerhalt.“

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