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Hochspringer Eike Onnen packt Olympianorm

Garbsen Hochspringer Eike Onnen packt Olympianorm

Flugticket nach Rio de Janeiro gesichert: Eike Onnen (Hannover 96) hat beim Springer-Meeting in Garbsen am Sonntag die Olympianorm des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) geknackt.

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Olympianorm geschafft: Eike Onnen.

Quelle: dpa/Archiv

Garbsen. Es ist fast eine Liebeserklärung an das FHDW-Springer-Meeting gewesen. „Ich mag diese Atmosphäre, diese Stimmung und die Wärme hier“, sagte Eike Onnen. Mit 2,29 Metern gewann der Hochspringer von Hannover 96 seinen Wettbewerb und übersprang damit die Qualifikationshöhe für die olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Stimmung, Atmosphäre und Wärme werden dort noch größer sein.

Onnen, der seit 2007 mit 2,34 Metern den Stadion- und Meeting-Rekord hält, hatte sich bis 2,29 Meter mit dem Sieger von 2013 und 2014, Luis Castro aus Puerto Rico, ein Duell geliefert. Doch während Onnen gleich im ersten Versuch die Olympia-Hürde nahm, gelang das Castro noch nicht. So konnte Onnen, da er fortan allein im Wettbewerb war, seine nächste Höhe frei wählen. Er ließ 2,35 Meter auflegen. Der erste Versuch war nur knapp gerissen. „Vielleicht habe ich mir das für Rio aufgespart“, sagte Onnen, als er Autogramme schieb, über das ganze Gesicht strahlte und seinen Triumph genoss.

Die zwei Olympia-Qualifikationen in Garbsen erfüllte Dreispringer Max Heß aus Chemnitz. Im letzten Durchgang des Dreisprungs übertraf er die geforderten 16,85 Meter und landete bei 16,92 Metern. Im Weitsprung der Frauen trug sich Anna Bühler (Unterländer LG) mit 6,47 Metern in die Siegerliste ein.

Beim zweiten Teil, bei dem Männer und Frauen die Disziplinen tauschten, wollte Schwester Imke Onnen antreten. Doch nach vier Monaten Verletzungspause verschob sie ihr Comeback. So holte sich Katarina Mögenburg (Norwegen), Tochter des deutschen Topspringer Dietmar Mögenburg, mit 1,87 Metern den Hochsprung-Sieg. Den Dreisprung gewann Kristin Gierisch (Chemnitz/14,32), im Weitsprung lag Vincent Vogel (Chemnitz/7,69) vorne.

Höhenflug und tiefen Fall erlebte im Nachwuchs-Wettkampf zum Auftakt des Meetings Cedric Schwob (VfL Eintracht Hannover). Im zweiten Durchgang des Dreisprungs flog er fast einen halben Meter weiter als je zuvor: 14,92 Meter. Das bedeutete neben persönlicher Bestweite auch die deutsche Jahresbestleistung – allerdings nur für zehn Minuten. Denn zwei seiner Rivalen sprangen noch weiter. Bitter wurde es im fünften Versuch: Muskelfaserriss, vier Wochen Pause. „Ich lasse mich aber nicht unterkriegen. Die Saison ist noch nicht vorbei“, sagte Schwob. Auch Julian Hey vom TK Hannover sprang als Fünfter des Weitsprungs persönliche Bestleistung. Er landete bei 6,86 Metern.

Von Matthias Abromeit

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