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Silber und Bronze für deutsche Judoka

WM in Astana Silber und Bronze für deutsche Judoka

Zwei Medaillen gab es für die deutschen Männer bei der Judo-WM in Kasachstan am Sonnabend. Dimitri Peters aus Hannover errang die Bronzemedaille. Karl-Richard Frey verpasste nur knapp den ersten WM-Einzeltitel seit zwölf Jahren.

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Judoka Dimitri Peters sicherte sich bei der WM die Bronzemedaille.

Quelle: dpa

Astana. Die deutschen Judoka haben den ersten WM-Einzeltitel seit 2003 knapp verpasst. Karl-Richard Frey unterlag am Samstag im kasachischen Astana im Finale der Klasse bis 100 Kilogramm dem Japaner Ryunosuke Haga und musste sich mit der Silbermedaille begnügen. Bronze gewann in derselben Kategorie der Olympia-Dritte Dimitri Peters. Schwergewichtler André Breitbarth mühte sich zunächst erfolgreich durch die Trostrunde, schrammte aber an der dritten Medaille des Tages für den Deutschen Judo-Bund vorbei. 

Dennoch hat der Verband die Weltmeisterschaften innerhalb der Einzeldisziplinen wesentlich erfolgreicher beschlossen als noch im Vorjahr. In Astana holten die deutschen Judokämpfer inklusive der Bronzeplakette von Luise Malzahn (Klasse bis 78 Kilogramm) vom Freitag drei Medaillen - im russischen Tscheljabinsk hatten sie 2014 nur eine Einzelmedaille gewonnen. Am Sonntag stehen bei den Titelkämpfen noch die Teamwettbewerbe an. 

Der 24 Jahre alte Frey zeigte bis zum Finale kaum eine Schwäche, kam souverän durch die ersten Runden und setzte sich auch in der Vorschlussrunde gegen den Tschechen Lukas Krpalek durch. Im Kampf um Gold allerdings fehlten ein paar Prozentpunkte. Den letzten deutschen WM-Einzeltitel hatte Florian Wanner 2003 gewonnen.

dpa/sag

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