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In Hannover gibt es eine große Leidenschaft für Eishockey. Aber drei Vereine, die nicht über die 3. Liga hinauskommen? Da muss doch mehr möglich sein. Vielleicht sollte das heikle Thema Zusammenarbeit mal wieder diskutiert werden. Ein Kommentar von Heiko Rehberg.

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Quelle: Petrow/Archiv

Mittwoch beginnen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Halbfinalspiele, dabei ist mit den Grizzlys Wolfsburg ein Club aus der hannoverschen Nachbarschaft. Auch zwei Klassen tiefer, in der Oberliga, geht es mit den Halbfinal-Play-offs weiter. Hannover wird dann nur Zuschauer sein.

Seit Montag ist auch für die Indians – die „kleinen“ und die „großen“ Scorpions hatten sich bereits vorher in die Sommerpause verabschiedet – die Saison beendet. Für eine Stadt, die 2010 mit den Hannover Scorpions den deutschen Eishockeymeister stellte, ist das sportlich unbefriedigend.

Natürlich ist der Meistercoup von vor sechs Jahren nicht der Maßstab für Hannovers Eishockey. Und natürlich haben die Indians eine gute Oberligasaison hingelegt und waren in der packenden Serie gegen Peiting nicht das schlechtere, sondern nur das glücklosere Team. Doch das ändert nichts daran, dass die Region, in der es sehr viele begeisterte Puckfans gibt, mehr verdient hat als drei Drittligisten. Auf Dauer wird es langweilig, wenn die Duelle zwischen Indians und Scorpions das Gesprächsthema der Saison sind. Und beide Vereine für einen Aufstieg nicht infrage kommen, weil sie die Unterlagen für die DEL2 gar nicht beantragen.

Hannovers Eishockey hat ein großes Stammpublikum und in allen drei Vereinen kluge Köpfe mit Ideen: Da muss doch mehr drin sein als die 3. Liga! Warum nicht noch mal die Köpfe zusammenstecken und alles – auch das heikle Thema Zusammenarbeit – vorbehaltlos diskutieren, was Hannovers Eishockeysport voranbringen könnte?

Es gab dafür noch nie einen besseren Zeitpunkt. Hannovers Sport wird sich nach dem Abstieg von Fußball-Bundesligist Hannover 96 neu sortieren. An der Rolle der „Roten“ als Nummer 1 wird sich nichts ändern, aber für die Clubs in anderen Sportarten dürfte die Aufmerksamkeit größer werden, die Handballer der „Recken“ spüren das bereits. Auch bei Sponsoren wird die Bereitschaft zunehmen, anderswo genauer hinzuschauen. Um davon profitieren zu können, braucht man eine tolle Sportart (das ist Eishockey), ein überzeugendes Konzept und sportliche Perspektiven, die über die 3. Liga hinausgehen.

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