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Kratzen in Nieschlags Hals auf dem Hochgeschwindigkeitskurs

Triathlon Kratzen in Nieschlags Hals auf dem Hochgeschwindigkeitskurs

Justus Nieschlag geht bei der Europameisterschaft über die olympische Distanz angeschlagen ins Rennen und belegt am Ende den 25. Platz

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In Kitzbühel kämpft sich der Lehrter Justus Nieschlag zu weiteren Weltranglistenpunkten.

Quelle: Imago

Triathlon. Es ist sicherlich nur ein Zufall gewesen, oder vielleicht doch ein Omen. Bei der Europameisterschaft über die olympische Distanz ging Justus Nieschlag vom Lehrter SV im österreichischen Kitzbühel mit der Startnummer 25 ins Rennen, und am Ende belegte er den 25. Platz – deutlich schlechter, als er sich das nach seinem grandiosen vierten Platz vor zwei Wochen beim Weltcup-Rennen in Cagliari auf Sardinien erhofft hatte.

Dieses Kratzen im Hals, das Nieschlag zwei Tage vor der Fahrt nach Österreich verspürt hatte, war doch störender, als er gedacht hatte. „Irgendetwas steckte in mir. Jetzt bin ich jedenfalls richtig krank“, sagte Nieschlag nach dem Rennen, das für ihn noch gut begonnen hatte. 1500 Meter standen im Schwarzsee an. Nieschlag stieg nach 18:42 Minuten als Sechster aus dem Wasser – nur sechs Sekunden nach Richard Varga aus Slowenien, der als einer der besten Schwimmer im Triathlon-Zirkus gilt. Mit dem stets guten Wechsel erwischte Nieschlag die erste Radgruppe. Achtmal war der fünf Kilometer lange Rundkurs mit den jeweils zwei knackigen Anstiegen in der City zu absolvieren. Auch da konnte sich Nieschlag weiterhin in der Spitze halten. 53:44 Minuten für die 40 Kilometer im Sattel sind immerhin noch die 16.-beste Zeit gewesen.

„Ich habe mich da schon nicht so frisch gefühlt und wusste, dass es beim Laufen sehr hart werden würde“, hatte Nieschlag so eine Vorahnung. Die Beine und der Rest des Körpers wollten nicht so wie der Kopf. Auf der flachen, viermal zu absolvierenden Laufrunde mit Ziel an der Promenade am Schwarzsee sah Nieschlag schwarz. Vorn lief die Spitze Zeiten um 31:30 Minuten. Nieschlag konnte auf dem Hochgeschwindigkeitskurs mit wenigen Steigungen nicht folgen, seine Laufzeit von 34:43 Minuten für die zehn Kilometer ließ ihn Platz um Platz zurückfallen. Am Ende stand nach 1:48:15 Stunden der 25. Rang zu Buche.

Das war dennoch ein Sieg des Kopfes über den Körper. „Zwischendurch hatte ich immer wieder daran gedacht, aufzugeben. Aber auszusteigen, ist immer blöd“, meinte Nieschlag. Blöd für die mentale Stärke und blöd für die Außenwirkung. So hielt er durch. „Außerdem bekomme ich auch als 25. noch ein paar Weltranglistenpunkte. Die gehen bei mir, da ich bisher so wenig Rennen absolvieren konnte, auch voll in die Bilanz ein. Wer weiß, wozu diese paar Punkte einmal gut sein können“, sagte Nieschlag.

Eine Idee hatte Nieschlag schon. Für das Word-Triathlon-Serie-Rennen Ende Juli in Hamburg steht er derzeit noch auf der Warteliste. Eine Verbesserung in der Weltrangliste dürfte bei dem Vorhaben, beim Heimrennen in Hamburg noch in das Feld der Elite zu rutschen, sicher nicht schaden.

Von Matthias Abromeit

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