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Ex-Dopingsünder gewinnt US-Open

Tennis Ex-Dopingsünder gewinnt US-Open

Das Außenseiter-Finale der US Open wird zu einer erstaunlich einseitigen Angelegenheit. In nur drei Sätzen fertigt der 1,98 Meter große Marin Cilic seinen 20 Zentimeter kleineren Kontrahenten Kei Nishikori ab - und tut es seinem prominenten Trainer gleich.

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Freudenschrei: Marin Cilic nach dem verwandelten Matchball im US-Open-Finale.

Quelle: rtr

New York . Marin Cilic hat das Überraschungs-Finale der US Open für sich entschieden und den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere gefeiert. Der 25 Jahre alte Tennisprofi aus Kroatien ließ am Montag dem Japaner Kei Nishikori keine Chance und gewann nach nur 1:54 Stunden 6:3, 6:3, 6:3. "Ich habe das beste Tennis meines Lebens gespielt", sagte Cilic bei der Siegerehrung. Er ist damit der erste kroatische Grand-Slam-Champion seit seinem heutigen Trainer Goran Ivanisevic im Jahr 2001 in Wimbledon. Für den Erfolg in New York kassiert er ein Preisgeld von drei Millionen Dollar und verbessert sich in der Weltrangliste von Platz 16 auf Position neun. "Für alle Spieler, die hart an sich arbeiten, ist das ein gutes Zeichen, dass es sich irgendwann auszahlt. Mein Erfolg ist das Ergebnis harter Arbeit, vor allem im letzten Jahr", sagte Cilic, der 2013 eine viermonatige Dopingsperre absitzen musste.

Schon vor dem ersten Ballwechsel im anfangs nur zu zwei Drittel gefüllten Arthur-Ashe-Stadium war die Konstellation in die Tennis-Historie eingegangen. Zum ersten Mal seit fast zehn Jahren standen weder Novak Djokovic noch Roger Federer oder der aktuell verletzte Rafael Nadal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers. Erstmals seit den French Open 2002 hatten es zwei Spieler außerhalb der Top Ten in ein Major-Finale geschafft. Doch das Duell zwischen der Nummer 14 der Setzliste und dem an Position zehn eingestuften Nishikori geriet zu einer erstaunlich einseitigen Angelegenheit.

Dopingsperre vor einem Jahr

Wie schon bei seinem Dreisatz-Erfolg im Halbfinale gegen Federer schlug der 1,98 Meter große Cilic knallhart auf und servierte gegen seinen 20 Zentimeter kleineren Gegner insgesamt 17 Asse. Nishikori fand nie ein geeignetes Mittel, um den beängstigend konstant agierenden Cilic ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Mit seinen spektakulären Fünf-Satz-Erfolgen gegen Milos Raonic und Stanislas Wawrinka und vor allem mit seinem Halbfinal-Erfolg gegen den Weltranglisten-Ersten Djokovic hatte der erste Asiate in einem Grand-Slam-Finale für Furore gesorgt. Gegen Cilic aber wirkte er verunsichert und seltsam gehemmt.

Im ersten Satz gelang dem Kroaten ein Break zum 4:2, nach 33 Minuten war der Durchgang entschieden. Im zweiten Satz nahm Cilic seinem Gegner das Aufschlagspiel zum 2:1 und zum 5:2 ab, und auch von seinem ersten Service-Verlust zum 5:3 ließ er sich nicht verunsichern. In 37 Minuten hatte er nach Sätzen auf 2:0 erhöht und ließ sich von den kroatischen Fans in rot-weißen Trikots auf der Tribüne feiern. Seinen ersten Matchball vergab er noch mit einem Doppelfehler, doch nach nicht einmal zwei Stunden landete eine Rückhand unerreichbar für Nishikori im Feld.

Vor einem Jahr hatte der Wahl-Monegasse die US Open wegen einer Dopingsperre verpasst. "Es war eine schwere Zeit für mich, aber es war auch eine gute Zeit für mich. Ich habe mich weiterentwickelt und Tag für Tag gearbeitet", sagte Cilic vor seinem ersten Finale bei einem Grand-Slam-Turnier. Beim Turnier in München war er im Frühjahr 2013 positiv auf das Stimulans Nikethamid getestet worden und erklärte den positiven Befund mit der Einnahme von Glukosetabletten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS reduzierte seine Sperre von neun Monaten auf vier Monate. "Als ich zurückkam, habe ich es aus der Erinnerung gelöscht", hatte Cilic vor ein paar Tagen gesagt.

dpa

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