Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Beherzte Sprünge zum ersten Titel

Landesmeisterschaften im Reiterstadion Beherzte Sprünge zum ersten Titel

Bei den Landesmeisterschaften der Dressur- und Springreiter siegte am Wochenende zum ersten Mal Harm Wiebusch auf seinem Pferd Townhead Chatswin, nachdem zahlreiche Favoriten wegen heftiger Regenschauer im Finale nicht mehr antreten wollten.

Voriger Artikel
Hannoverscher Judoka holt Bronze in Russland
Nächster Artikel
Nieschlag trumpft in WM-Serie erneut auf

„Ich habe den Start nicht bereut“: Landesmeister Harm Wiebusch auf Townhead Chatswin.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Das Wetter spielte wieder einmal die Hauptrolle bei den Landesmeisterschaften der Dressur- und Springreiter in Hannover. Minütlich änderte sich die Teilnehmerliste für das Finale der Springreiter. Sie schmolz und schmolz wegen des starken Regens, letztlich blieben sieben Starter in der Zwei- sterne-S-Prüfung übrig. Für einen hat es sich besonders gelohnt: Harm Wiebusch (RV Fredenbeck) gewann auf Townhead Chatswin mit zwei fehlerfreien Ritten seinen ersten Landestitel.

Der 29-jährige Pferdewirt aus Fredenbeck strahlte: „Ich habe den Start nicht bereut.“ Der letzte Sprung aufs Treppchen in Hannover liegt schon einige Jahre zurück. „2005 war ich Vizemeister der Jungen Reiter“, erinnert sich der Profi.

Sowohl Hilmar Meyer (RRV Schwarme) als auch Dirk Klaproth (Sportförderung Löwen Classics), die beide zum engen Favoritenkreis der Herrenkonkurrenz zählten, hatten nach eigenem Bekunden auf einen Start im Finale verzichtet, um ihre Pferde zu schonen. „Unverständlich“ fand Parcourschef Heiko Wahlers (Schneverdingen) den Rückzug beider Topfavoriten im sonst immer heiß umkämpften Finale. Aber diese Entscheidung müsse jeder Reiter eben treffen, ergänzte Wahlers. Die Regengüsse des Sonntagmorgens hatte jedenfalls keiner bestellt. Parcourschef und Helfern war es dennoch gelungen, einen unverbrauchten Kurs auf dem Springplatz zu bauen, sodass ordentliche Bedingungen herrschten.

Junioren, Junge Reiter und Ponyreiter verzichteten dagegen auf ihren letzten Start im Parcours und akzeptierten das Meisterschaftergebnis nach nur zwei Wertungsprüfungen. „Respekt für den Zusammenhalt“, sagte Meyer. So viel Einigkeit gebe es im Lager der Erwachsenen nicht, meinte Klaproth.

Titelverteidigerin Mynou Diederichsmeier (RV Aller Weser) sicherte sich im Sattel von Goldstar erneut den Sieg in der Amazonenwertung mit drei fehlerfreien Ritten. In der Dressur gewann Juliane Brunkhorst (RV Harsefeld) auf Rom mit dem Sieg im Kurz-Grand-Prix auch den Landesmeistertitel.

Von Anke Friedmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ascot-Renntag auf der Neuen Bult
Überlegener Sieger: Alexander Pietsch feiert schon vor der Ziellinie den 1. Platz mit Wild Chief im Großen Audi-Q7-Preis beim „Ascot“-Renntag auf der Neuen Bult.  Foto: Petrow

Überraschungserfolg im Hauptrennen des „Ascot“-Renntages auf der Neuen Bult: Alexander Pietsch gelingt auf Wild Chief der große Sieg. Auch Paul Harley und Hans-Jürgen Gröschel freuen sich über 1. Plätze.

mehr
Mehr aus Sport
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wie hat mein Verein gespielt

Von Kreisliga bis Bundesliga: Hier finden Sie alle Fußball-Ergebnisse.

Recken besiegen HSC 2000 Coburg

Die TSV Hannover-Burgdorf bleibt sich treu in der Handball-Bundesliga. Starken Auftritten folgen Zitterpartien, und so wurde es am Sonntag gegen den HSC 2000 Coburg nichts mit dem allseits erwarteten klaren „Recken“ -Erfolg.