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Letzter Renntag 2015 auf der Neuen Bult

„Galopprenntag der Gestüte“ Letzter Renntag 2015 auf der Neuen Bult

Am Sonntag ist Schluss für dieses Jahr. Auf der Neuen Bult in Langenhagen wird dann der „Galopprenntag der Gestüte“ ausgetragen mit einem Wettkampf der Gruppe III und zwei Listenrennen, bei denen es mehr als 100.000 Euro Preisgeld zu gewinnen gibt.

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Zum Saisonschluss erwarten die Galoppfans heiße Duelle auf der Neuen Bult.

Quelle: Florian Petrow

Hannover. Das ist der Anlass für Besitzer, Trainer und Jockeys, noch einmal das Beste aufzubieten und zu geben.

Hinter dem deutschlandweiten und internationalen Zuspruch steckt aber auch Anerkennung für die Arbeit von Gregor Baum. Der Präsident des Hannoverschen Rennvereins und seine Mitstreiter haben in einem Jahrzehnt aus einer defizitären Bahn einen Veranstaltungsort gemacht, der ein sportlich hochwertiges Programm bietet, aber auch viel Abwechslung gerade für Familien. Deshalb wird am Sonntag auch wieder das Kinderland hinter der Rennbahntribüne aufgebaut mit Streicheltieren und einem Zirkus. Zudem gibt es auf dem Geläuf eine Staffel-Einlage für Akteure aus dem Galoppsport mit Segways, Gokarts, Hüpfbällen und Schubkarren.

Ein Blick auf die Meldelisten für die insgesamt zehn Rennen (erster Start um 12 Uhr) liest sich wie das Who is Who des deutschen Rennsports. In den Sattel steigen werden die Topjockeys Andrasch Starke, Eduardo Pedroza und Filip Minarik, zudem werden der Franzose Fabrice Veron und der Brite Jack Mitchell eingeflogen. Die Pferde, die sie reiten, werden von Peter Schiergen, Andreas Wöhler, Markus Klug und Waldemar Hickst vorbereitet.

Beim Kräftemessen in den drei Hauptrennen ist auch ein Galopper von Hans-Jürgen Gröschel aus Langenhagen mit dabei. Im Großen Preis der Mehl-Mülhens-Stiftung, einem Listenrennen für zweijährige Stuten über 1400 Meter, startet Shy Witch mit Ian Ferguson als Mitfavoritin. Ohne hannoversche Beteiligung laufen die Rennen um den Großen Preis des Gestüts Fährhof (Gruppe III, 2200 Meter) und den Großen Preis der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen (Listenrennen über 1600 Meter). Die Favoritenrolle im Gruppenrennen fällt Virginia Sun, der Siegerin des Deutschen St. Legers, zu. Sie wird vom Engländer Mitchell geritten. Zu beachten ist auch die St.-Leger-Zweite Techno Queen (Norman Richter). Im Listenrennen für Dreijährige und älterePferde sollte man den sechsjährigen Hengst Laeyos aus dem Gestüt Haus Zoppenbroich beachten.

Nur ein kurzes Gastspiel in Hannover gab Jockey Rafael Schistl. Der Brasilianer reitet jetzt in Krefeld als Stalljockey bei Trainer Mario Hofer.

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