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Lukas Müller nach Ski-Unfall querschnittsgelähmt

Schock zum Auftakt der Skiflug-WM Lukas Müller nach Ski-Unfall querschnittsgelähmt

Nach seinem Trainingssturz erhält Österreicher Lukas Müller die traurige Diagnose: Querschnittslähmung. Ob der Informatikstudent je wieder gehen kann, sei eine Frage „von Monaten, wahrscheinlich sogar einem Jahr“.

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„Inkomplette Querschnittslähmung“: Lukas Müller.

Quelle: dpa

Bad Mittendorf . Die Diagnose kam am Freitag um 10.37 Uhr, wenige Stunden vor dem Auftakt der Skiflug-WM am Kulm. „Wir haben bei Lukas Müller eine inkomplette Querschnittslähmung festgestellt. Derzeit kann er seine Beine nicht bewegen“, teilte das Universitätsklinikum in Graz mit. Damit bestätigten sich die schlimmsten Befürchtungen: Nur ein Jahr nach dem Amerikaner Nick Fairall hat ein weiterer Skispringer schwere Verletzungen erlitten. „Ich bin schon lange im Skisprung, bin viel durch die Welt gekommen. Aber dass gleich zwei Leute mit Lähmungserscheinungen konfrontiert sind, habe ich noch nicht erlebt“, sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Nach ersten Erkenntnissen hatte sich Müller vor seinem Trainingssprung am Mittwoch den Unterschuh nicht fest genug zugebunden. Kurz vor der Landung verlor der 23 Jahre alte Österreicher daher die Kontrolle über den linken Ski und knallte in den Schnee. Ob der Informatikstudent je wieder gehen kann, sei eine Frage „von Monaten, wahrscheinlich sogar einem Jahr“, sagte Universitätsprofessor Gernot Brunner. Müller habe bereits an der Schanze gemerkt, dass er seine Beine nicht mehr bewegen könne. Eine „Restsensibilität“ sei aber vorhanden, sagte der behandelnde Arzt Franz-Josef Seibert, eine seriöse Prognose daher aktuell nicht möglich.

Einmal mehr wurde das Skispringen somit seinem Ruf als Risikosportart auf tragische Weise gerecht. Schwere Stürze gehören seit jeher dazu: Der achtmalige Weltmeister Thomas Morgenstern (Österreich) trat 2014 nach zwei Stürzen innerhalb weniger Wochen zurück, auch das deutsche Toptalent Andreas Wellinger fiel vergangene Saison mehrere Monate aus. Beide kamen aber letztlich glimpflich davon. Ein Risiko bleibt dennoch, und so ist die Diskussion um die Sicherheit neu entfacht.

Freund raus aus Titelrennen:  Severin Freund hat schon zur Halbzeit der Skiflug-WM alle Chancen auf die Titelverteidigung eingebüßt. Der Bayer geht nach Sprüngen auf 209,5 und 203 Meter als Siebter mit fast 50 Punkten Rückstand auf den führenden Norweger Kenneth Gangnes in den zweiten WM-Tag. Zweiter ist Vierschanzentourneesieger Peter Prevc aus Slowenien, der im ersten Durchgang Freunds Schanzenrekord aus dem Vorjahr um 5,5 Meter auf 243 Meter verbesserte. „So ist Skifliegen. Entweder es läuft – oder eben nicht“, stellte Freund ernüchtert fest. Die entscheidenden beiden Durchgänge gibt es heute (14 Uhr, ZDF und Eurosport).

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