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Maximilian Pingpanks Spurtstärke entscheidet

Leichtathletik Maximilian Pingpanks Spurtstärke entscheidet

Barsinghäuser schnappt sich bei der norddeutschen Meisterschaft in Hamburg den Titel über 1500 Meter der U-20-Jugend

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Noch liegt Maximilian Pingpank (Zweiter von rechts) bei der Nord-DM in Hamburg hinter dem Rostocker Malte Propp. Am Ende läuft der Barsinghäuser als Erster über die Ziellinie.

Quelle: Privat

Barsinghausen. Seine Favoritenrolle hat Maximilian Pingpank aus Barsinghausen mit Bravour gespielt. Bei der norddeutschen Meisterschaft der U-20-Jugend in Hamburg holte er sich im 1500-Meter-Rennen souverän den Titel. Auf der Jahnkampfbahn im Stadtpark hängte der Deisterstädter in 3:59,40 Minuten den Rest des Feldes um mehr als fünf Sekunden ab.

Der Rostocker Malte Propp sorgte in den ersten zwei Runden zunächst für ein hohes Tempo. Nach 2:07 Minuten passierte die Spitze nach 800 Metern die Startlinie zum zweiten Mal. Auch als das Tempo etwas langsamer wurde, behielt Pingpank die Nerven, hielt sich noch zurück und setzte auf seine Spurtstärke. Die Rechnung ging auf: Die letzten 200 Meter reichten dem Barsinghäuser, um mit einem fulminanten Antritt noch fünf Sekunden zwischen sich und das Feld zu bringen. Die Siegerzeit von 3:59,40 Minuten bedeutete zudem persönliche Bestzeit für den Calenberger. Propp war als Zweiter in 4:04,50 Minuten klar geschlagen.

Im langsameren ersten Zeitlauf waren Leon Martin (4:13,43) und Henning Schiel (4:20,17) vom TSV Wennigsen zuvor als Erster und Fünfter angekommen. Das brachte in der Gesamtwertung beider Läufe für das Wennigser Duo die Plätze elf und 15.

Erfolgreichste Starterin vom TSV war allerdings Laura Sophie Klein. Im 800-Meter-Rennen der weiblichen U-20-Jugend lag sie nach 2:20,92 Minuten auf Rang sieben. Nur 1,13 Sekunden fehlten ihr zum neuen Saisonrekord.

Als Vorbereitung für die Nord-DM und ebenso als Simulation für die noch anstehende U-20-DM mit Vor- und Endlauf hatte Pingpank zwei Tage zuvor beim Mindener Abendsportfest im Weserstadion die 800 Meter in Angriff genommen. In 1:57,46 Minuten lag er dort als Zweiter nur hinter dem Westfalen Tjard Gößling (SV Brackwede/1:55,98).

Der Rest der Pingpank-Familie hatte sich in Minden den 5000 Metern zugewandt. Schwester Svenja Pingpank nahm diese Distanz, die in der Vergangenheit nie ihre Lieblingsstrecke gewesen war, im gemischten Rennen zusammen mit Vater und Trainer Markus Pingpank in Angriff. So verlor sie die Scheu vor den zwölfeinhalb Runden, schlug das richtige Tempo an und holte sich nach 17:03,99 Minuten nicht nur den Sieg in der Frauen-Wertung. In der Niedersachsen-Rangliste ist sie nun auch die Nummer zwei. Zudem hängte Svenja am Ende auch ihren Vater ab: Markus Pingpank kam nach 17:13,12 Minuten im Ziel an. Er durfte aber ebenfalls einen Triumph feiern: Pingpank senior ist bei den M-50-Senioren nun die Nummer zwei in Niedersachsen.

Zwei Runden im Weserstadion standen für die Frauen des TSV Wennigsen an. Charlotte Köppe nutzte dieses schnelle Rennen und toppte als Dritte der Frauen-Wertung ihre Saisonbestmarke um 39 Hundertstelsekunden. In 2:19,66 Minuten blieb sie unter der 2:20-Minuten-Marke. Nummer vier in Minden war TSV-Kollegin Ira Rischkopf. Sie blieb in 2:21,76 Minuten allerdings um 57 Hundertstelsekunden über ihrer bisherigen Jahresbestmarke.

Von Matthias Abromeit

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