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Abschaffung der Bundesjugendspiele gefordert

Petition einer Mutter Abschaffung der Bundesjugendspiele gefordert

Bundesjugendspiele sind nicht jedermanns Sache: Wer gut im Sport ist, liebt sie. Andere dagegen hassen sie. Oder haben keine guten Erinnerungen daran. Eine Mutter aus Konstanz fordert nun das Ende des sportlichen Kräftemessens mit einer Petition. Ihre Begründung: Schüler würden demotiviert und unter Druck gesetzt.

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Quelle: Kris Finn/Symbolbild

Konstanz. Christine Finke, Mutter und Bloggerin aus Konstanz, hält nichts von den sportlichen Wettkämpfen der Bundesjugendspiele: Der Zwang zur Teilnahme und der starke Wettkampfcharakter würden bei vielen Schülern dafür sorgen, dass sie vor ihresgleichen gedemütigt werden. Sport solle Spaß machen und das Selbstwertgefühl stärken – unabhängig vom Talent und Können des Einzelnen, meint sie.

Außerdem würden die Ergebnisse oft öffentlich verlesen, was wiederum zu weiteren Demütigungen führen könne. Unterschiede bei den individuellen körperlichen Voraussetzungen würden dagegen nicht gemacht. "Ein Wettkampf, bei dem Einzelne schon vorher wissen, dass sie chancenlos sind, ist sinnlos und unfair", schreibt sie in der Begründung ihrer Petition.

Aus diesem Grund fordert sie die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) und die Präsidentin der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder, Brunhild Kurth, auf, die Bundesjugendspiele entweder abzuschaffen oder auf Freiwilligkeit umzustellen.

sbü

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