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Nachwuchsruderer aus Hannover werden Vize-Weltmeister

Rudern Nachwuchsruderer aus Hannover werden Vize-Weltmeister

Die Ruderer des DRC Hannovers können sich über eine gelungene Saison freuen: In Amsterdam wurden sie Vize-Weltmeister der „U 23“-Junioren.

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Die Ruderer Clemens Hübler, Julius Peschel und Alexander Egler sowie Trainer Thorsten Zimmer (von links) strahlen nach den WM-Erfolgen um die Wette.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Hannover. Im ersten Moment, kurz nach der Zieldurchfahrt, war es „nur“ die Silbermedaille. Mit ein bisschen zeitlichem Abstand ist daraus aber doch noch eine glücklich machende Silbermedaille geworden, eine, die Julius Peschel mit Stolz um den Hals trägt. Das darf er auch, denn der Nachwuchsruderer vom DRC Hannover wurde in Amsterdam gemeinsam mit seinem Klubkollegen Clemens Hübler im deutschen Leichtgewichts-Doppelvierer Vizeweltmeister der „U 23“-Junioren. Inzwischen ist er wieder zurück in Hannover, genauso wie die anderen fünf Hannoveraner, die aus regionaler Sicht für ein überragendes Ergebnis bei der WM sorgten.

Sechs Teilnehmer, sechs Medaillen. „Für den Standort Hannover ist das eine tolle Bestätigung der harten Arbeit“, sagte Trainer Thorsten Zimmer. Matthias Arnold wurde im Leichtgewichts-Doppelzweier ebenso Weltmeister wie Marie-Catherine Arnold (beide HRC Hannover) im Doppelvierer. Jann-Edzard Junkmann (HRC) und Alexander Egler (DRC) holten im Vierer ohne Steuermann ebenfalls Gold und stellten in 5:48,12 Minuten sogar eine neue Weltbestzeit auf. „Ein Supergefühl“, sagte Egler, der sich nun aber nicht auf dem Gewinn des WM-Titels ausruhen möchte. Im Gegenteil, für ihn ist der Erfolg eher eine Verpflichtung: „Im kommenden Jahr möchte ich Gold unbedingt bestätigen.“

Die Tage nach der anstrengenden WM haben die Hannoveraner vor allem zur Entspannung genutzt. „Die Pause tat richtig gut“, sagte Egler. Doch auch wenn der persönliche Saisonhöhepunkt nun vorbei ist, kann von Beine hochlegen noch nicht die Rede sein. Am Sonnabend findet auf dem Maschsee der 3. Lauf der Bundesliga statt, ein Heimrennen also. Klar, dass Egler dort für den DRC in den Achter steigt. Auch Junkmann hat seine Bereitschaft für einen Einsatz im Boot des Zweitligisten HRC erklärt. Ruderinteressierte können sich also gleich mal einen Überblick über die Leistungsstärke einiger Junioren-Weltmeister verschaffen.

Und egal, wie das Ergebnis der hannoverschen Boote in der Bundesliga ausfallen wird, Trainer Zimmermann ist bereits jetzt glücklich. „Mit den WM-Medaillen haben wir die Saison gekrönt“, sagte Zimmermann. „Jetzt hoffen wir natürlich auch auf mehr Unterstützung von Sponsoren.“

Patrick Hoffmann

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