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Aus HSG wird TSG – und HHB

Neukonzeption bei Burgwedeler Handballern Aus HSG wird TSG – und HHB

Elf bis zwölf Nachwuchsmannschaften sowie die Zweitvertretung der Männer werden ab dem 30. Juni wieder unter dem Namen Turnerschaft Großburgwedel auf Punktejagd gehen. Die Drittliga-Männer, werden ab der Saison 2017/2018 als Handball Hannover-Burgwedel (HHB) firmieren. 

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Solche Szenen sollen in den nächsten Jahren vermehrt in Burgwedel zu sehen: Sören Kress dreht nach einem Torerfolg gegen den TV Gelnhausen jubelnd ab.   

Quelle: Bork

Burgwedel. Es sei von vorneherein klar gewesen, dass das Kind nur ein Jahr alt werden würde, sagt Markus Mücke, zweiter Mann im Vorstand hinter Karsten Hoppenstedt. Nun ist es so weit, und auch wenn noch viel Arbeit warten dürfte, sind zumindest die Rahmenbedingungen geklärt: Am 30. Juni wird die Handballspielgemeinschaft Burgwedel Geschichte sein.

Elf bis zwölf Nachwuchsmannschaften sowie die Zweitvertretung der Männer werden dann wieder unter dem Namen Turnerschaft Großburgwedel auf Punktejagd gehen. Und damit rund 150 aktive Sportler, deren Pässe abermals umgeschrieben werden müssen. Das Aushängeschild des Clubs, die Drittliga-Männer, werden ab der Saison 2017/2018 als der im vergangenen April aus der Taufe gehobenen Verein Handball Hannover-Burgwedel (HHB) firmieren. Und zwar als Kommanditgesellschaft (KG).

Ähnliche Struktur wie bei 96

„Wir werden zum 1. Juli eine rechtliche Neukonzeption vornehmen“, berichtet Mücke. Der HHB wolle Gesellschafter im Boot haben, die ein Mitspracherecht über die Ausrichtung der KG hätten. 51 Prozent blieben beim Verein, sprich beim geschäftsführenden Vorstand mit Mücke, Hoppenstedt und Karsten Höhns, die übrigen 49 Prozent gingen an Gesellschafter. „Das ist so ähnlich wie bei den Fußballern von Hannover 96. Wobei der Verein haftet, und in letzter Konsequenz der Vorsitzende“, erklärt Mücke.

Zum 1. März wird zudem ein Teammanager seine ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen, der die Verbindung zwischen Verein und Mannschaft darstellen soll. Und zum 1. Juli wird darüber hinaus eine FSJ-Stelle im HHB geschaffen. „Da suchen wir jemanden, der uns im sportlichen Bereich und bei den Arbeiten im Hintergrund helfen kann“, sagt Mücke.

Kleine Brötchen backen

Veränderungen wird es nicht nur beim Namen, dem Vorstand oder dem Kader geben, voraussichtlich dürfte den Burgwedelern künftig zudem der ein oder andere Euro mehr zur Verfügung stehen. „Unsere Absicht ist es, den Etat um ein Viertel anzuheben“, sagt Mücke. Sprich von einer niedrigen Summe im sechsstelligen Bereich zu einer etwas höheren Summe im sechsstelligen Bereich. „Das ist der Plan, ob der auch tatsächlich umgesetzt wird, wird sich zeigen“, meint Hoppenstedts Stellvertreter. Fakt ist: „Wir wollen auch in Zukunft niemanden hier haben, der mit Handball sein Geld verdient. Wir backen kleine Brötchen, und die sollen schmecken.“

Klar ist aber auch, dass die Ziele andere werden – mit anderen Möglichkeiten geht der Blick in der Tabelle eher nach oben als nach unten. Unter Trainer Jürgen Bätjer, der in seiner fünften Saison ist und noch einen Vertrag bis Mitte 2018 hat, belegten die Burgwedeler in den vergangenen Jahren die Plätze zwölf, neun, acht und 13. „Das Ziel ist ganz klar: Wir wollen aus der Mittelmäßigkeit heraus und die Top Drei angreifen. Wir sprechen sicherlich nicht vom Aufstieg, das sind Dimensionen, von denen wir noch ein riesiges Stück entfernt sind“, betont Mücke.

Unabhängig davon, wie groß der Berg an Arbeit in den nächsten Wochen wird, entscheidend sei erst einmal das Derby am Freitag
(20 Uhr) in Burgdorf und damit der Klassenerhalt in der 3. Liga Ost. Der HHB soll schließlich älter werden als ein Jahr.

Kaderplanung gestaltet sich schwieriger als sonst

Der Kader des neuen Vereins Handball Hannover-Burgwedel wird in der Saison 2017/2018 ein neues Gesicht bekommen, was grundsätzlich nichts Weltbewegendes ist, angesichts der Masse an Formalitäten aber doch eine Mammutaufgabe darstellt. „Das ist in diesem Jahr noch etwas schwieriger“, sagt Trainer Jürgen Bätjer. „Klar machen wir unsere Hausaufgaben, aber das ist diesmal mehr als kompliziert. Wir müssen ja komplett für alle Spieler neue Verträge aufsetzen.“

Und nicht nur die Formalitäten, sondern auch das Personal bereitet Kopfzerbrechen. „Wir werden schon einen kleinen Umbruch erleben“, berichtet Bätjer. „Nicht zuletzt, weil wir bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten wecken mit den Spielern, die wir nach vorn gebracht haben.“ Tim Zechel oder Maurice Herbold etwa. Aber auch Kräfte, die seit Längerem da sind, spielen mit dem Gedanken einer Luftveränderung. Und so müssen nicht nur die Formalitäten geklärt und mit potenziellen Neuzugängen wie einem Linkshänder oder einem Torwart gesprochen werden, sondern auch bei den eigenen Akteuren Überzeugungsarbeit geleistet werden. Bis Ende März soll der Kader stehen, sagt Markus Mücke. „Bis dahin sollte auch der Klassenerhalt feststehen.“ 

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