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Nowitzki lässt sich vom Hype nicht ablenken

Basketballstar Nowitzki lässt sich vom Hype nicht ablenken

Er bestimmt die Schlagzahl auf dem Feld und die Schlagzeilen in den Medien. Dirk Nowitzki ist nach seinen starken Playoff-Auftritten großes Gesprächsthema in Amerika - und wird längst mit den ganz Großen verglichen.

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Dirk Nowitzki erzielte im zweiten Finalspiel gegen Miami Heat 24 Punkte.

Quelle: dpa

Ein Mann zwischen Liebe und Lob. Amerikas Basketball-Legenden schwärmen von Dirk Nowitzki, die Fans der Dallas Mavericks liegen ihm zu Füßen, doch der Würzburger lässt sich von dem Hype um seine Person nicht ablenken. „Das ist mir im Moment egal. Ich habe derzeit nur das Ziel, drei Spiele zu gewinnen. Über alles andere können wir uns danach unterhalten“, meinte der deutsche Ausnahme-Basketballer vor der dritten Finalpartie der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegen die Miami Heat am Sonntagabend (Ortszeit) in Dallas.

Die Fans in der texanischen Millionen-Metropole sind - nicht nur wegen der täglichen 35 Grad Celcius - ebenso heiß auf den ersten Titel wie ihr Liebling mit der Trikotnummer 41. Das Nowitzki-Jersey ist derzeit in Dallas der große Renner, sein Konterfei auf dem riesigen Banner am American Airlines-Center weithin sichtbar. In den lokalen Radiostationen wurde am Wochenende vor allem die grandiose Leistung des „big German“ beim 95:93-Auswärtssieg in Miami ausführlich diskutiert.

„Nowitzkis Mythos wächst weiter - aber er will nur den Ring“, titelten die „Dallas Morning News“ (Sonntag). „Dirk hat einen fantastischen Lauf. Es ist unglaublich, ihm zuzuschauen, wie er unter Druck auf höchstem Niveau spielt“, meinte Basketball-Ikone Magic Johnson. Trotz seines Sehnenrisses im linken Mittelfinger hatte der 32-Jährige in der Schlussminute der zweiten Partie endgültig das Kommando übernommen und 3,6 Sekunden vor dem Ende den Ball ausgerechnet mit seiner gehandicapten Hand in den Korb gelegt - die Entscheidung. Nowitzki, mit 24 Punkten einmal mehr bester Werfer seines Teams, krönte somit einen 22:5-Endspurt der Mavs, die 7:14 Minuten zuvor noch scheinbar aussichtslos 73:88 hinten lagen.

Nowitzki wird mit Larry Bird verglichen - und Bird fühlt sich geschmeichelt

„In der Hitze weiß Dirk, was zu tun ist“, schrieb das Fort Worth Star-Telegramm. Trainer Rick Carlisle bemühte indes einmal mehr den Vergleich zu Larry Bird. „Ich habe mit ihm drei Jahre in Boston zusammengespielt, als Larry der beste Basketballer der Welt war. Leute vom Kaliber wie er und Dirk kennen in der jetzigen Situation keine Schmerzen“, so Carlisle.

„Keiner kommt Larry Bird so nah, wie Nowitzki“, kommentierte Gregg Doyle in seiner landesweiten Kolumne für CBS. Bird, der in den Achtzigern dreimal mit den Boston Celtics Meister wurde, mit dem amerikanischen Dream Team 1992 Olympiagold holte und zu den besten Spielern der NBA-Geschichte zählt, fühlt sich dadurch sogar geschmeichelt. „Es ist eine Ehre für mich, dass Leute uns vergleichen. Ich war schon immer von ihm beeindruckt und freue mich, dass er endlich eine Chance auf den Titel hat“, sagte Bird.

Jason Terry, wie Nowitzki 2006 bei der Finalniederlage der Mavericks gegen Miami dabei, hat bei seinem Kumpel und Kabinennachbar einen wichtigen Reifeprozess festgestellt. „Er ist in den vergangenen zwei Jahren in die Rolle des Anführers reingewachsen, geht immer mit gutem Beispiel voran. Und Dirk ist mittlerweile auch lautstark. Er gibt den Weg vor und wir folgen ihm“, betont Terry. Coach Carlisle ergänzt: „Es hat noch nie einen Basketballer mit Dirks Größe gegeben, der so einen einzigartigen Stil entwickelt hat. Er ist ein Original - im wahrsten Sinne des Wortes.“

dpa

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Dirk Nowitzki hat mit seinen Dallas Mavericks im Titelkampf der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA gegen die Miami Heat einen Rückschlag hinnehmen müssen.

Ein starker Dirk Nowitzki war für die Dallas Mavericks nicht genug: Trotz einer erneuten Ein-Mann-Show des Würzburgers im Schlussabschnitt haben die Texaner am Sonntagabend (Ortszeit) daheim im dritten NBA-Finale 86:88 gegen die Miami Heat verloren.

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