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Nur eine halbe Sekunde fehlt zum Bronzeplatz

Schwimmer Markus Gierke Nur eine halbe Sekunde fehlt zum Bronzeplatz

Markus Gierke ist erstmals ins internationale Rampenlicht geschwommen. Der 24-Jährige von W98 Hannover schaffte bei den Kurzbahn-Europameisterschaften im isrealischen Netanya die Endlaufqualifikation über 200 Meter Schmetterling. Im Finale belegte er den 6. Platz und stellte dabei mit 1:53,41 Minuten eine neue persönliche Bestzeit auf.

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„Alles in allem darf ich mich freuen“: Markus Gierke belegte den 6.  Platz.

Quelle: dpa

Netanya/Hannover. „Ich bin sehr zufrieden mit der Zeit“, sagte Gierke unmittelbar nach dem Wettkampf. Im bisher bedeutendsten Rennen seiner Laufbahn unterbot er noch einmal um zwei Zehntelsekunden jene Leistung, die ihm vor zwei Wochen den deutschen Meistertitel auf dieser Distanz gebracht hatte. Noch etwas schneller als Gierke war im Endlauf über 200 Meter Schmetterling der Heidelberger Philipp Heintz (1:53,25) als Fünfter. Der EM-Titel ging an den Ungarn Laszlo Cseh, der mit 1:49,00 Minuten Europarekord schwamm. Die Magyaren waren mit 15 Medaillen (elfmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze) erfolgreichster Verband vor Italien (7/5/5).

Gierkes Rückstand auf Edelmetall war mit einer halben Sekunde unerwartet knapp, der Schwede Simon Sjödin schaffte mit 1:52,89 Minuten den Sprung auf das Siegertreppchen. Der Hannoveraner eröffnete das Finale, für das er sich mit der viertbesten Zeit (1:53,80) qualifiziert hatte, ausgesprochen couragiert und lag zur Hälfte der Distanz noch auf dem 3. Platz. „Ich hätte die dritten 50 Meter schneller schwimmen müssen“, sagte Gierke. „Alles in allem darf ich mich auch über einen 6. Rang in Europa freuen.“

Der Hannoveraner zeigte bereits bei seinem zweiten internationalen Auftritt, dass er es versteht, auf den Punkt fit zu sein. Vor einem Jahr wurde er 14. bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Katar, dort stellte er mit 1:53,72 Minuten den Hausrekord auf, der bis zu diesem Herbst Bestand hatte. Und er empfahl sich als ernstzunehmender Kandidat für das deutsche Olympiaaufgebot, um die Tickets für Rio de Janeiro geht es 2016 unter anderem bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin (5. bis 8. Mai).

Bundestrainer Henning Lambertz richtete ein ausdrückliches Lob an Gierke und seine Kollegen: „Wir hatten mehr als 30 persönliche Bestzeiten, was es meines Wissens bei einer Kurzbahn-EM noch nie gegeben hat. Das ist eine fantastische Quote“, sagte er. Dabei stachen die insgesamt sieben Medaillen (vier goldene) hervor, die dem Deutschen Schwimm-Verband den 3.  Platz im EM-Medaillenspiegel brachten.

Besonders wohl fühlte sich in
 Netanya der überragende Marco Koch. Der Langbahn-Weltmeister düpierte bei seinen Goldrennen über 100 und 200 m Brust jeweils in deutscher Rekordzeit die internationale Konkurrenz. „Wir sind auf einem guten Weg. Ich habe eine gute Ausdauer und trotzdem eine relativ hohe Geschwindigkeit am Ende. Das war so noch nie der Fall“, sagte der 25-Jährige. Er meinte aber auch, dass es „keine perfekten Rennen“ waren. „Ich denke, es wäre noch mehr drin gewesen“, sagte Koch. Paul Biedermann, der über 200 Meter Freistil siegte und über 400 Meter Freistil Silber gewann, brachte Bundestrainer Henning Lambertz ins Schwärmen: „Er hat sich selbst und der Konkurrenz gezeigt, dass er über 200 Meter der Herr im Haus ist.“

Die weiteren deutschen Medaillen gewannen Franziska Hentke (Gold über 200 Meter Schmetterling), Heintz (Silber über 200 Meter Lagen) und Alexandra Wenk (Bronze über 100 Meter Schmetterling).     

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