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Pauline Steinkuhl wartet noch mit dem Rekord

Leichtathletik Pauline Steinkuhl wartet noch mit dem Rekord

Die Nachwuchskraft der SpVg Laatzen gewinnt beim Sparkassen-Meeting des TKJ oder der FSV Sarstedt den Hochsprung in der Altersklasse U 18. Für eine persönliche Bestleistung reichen ihre 1,46 Meter noch nicht, doch der Trainer verspricht den Bestwert für Schweden.

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Im Gegensatz zu zwei Vereinskolleginnen kann sich Pauline Steinkuhl nicht über eine persönliche Bestleistung freuen. Doch das stört nicht weiter.

Quelle: Abromeit

Sarstedt. Das Beste kam – zumindest für Haftom Weldaj vom TSV Pattensen und Jana Schlüsche von der FSV Sarstedt – beim Sparkassen-Meeting in Sarstedt zum Schluss. Denn dort gab es bei den Mittelstrecken auf dem Tartanoval am Schulzentrum Wellweg nicht nur hochklassige Rennen, sondern nochmals vordere Platzierungen für die Lokalmatadoren.

Schlüsche konnte sich im schnelleren der beiden Frauen-Läufe über 800 Meter am Ende auch gegen die Braunschweigerin Katja Radmilovic (2:20,14) durchsetzen und entwickelt sich langsam zur Siegläuferin. 2:19,59 Minuten betrug ihre Zeit. In seinem ersten Bahnrennen seit einem Jahr hatte sich Weldaj auf der 3000-Meter-Strecke mit dem Berliner Carsten Krüger abgesetzt. Am Ende reichte es nicht ganz für Weldaj. Die Uhr blieb bei 8:50,21 Minuten stehen – der Sieger war rund zwei Sekunden schneller. Thomas Ruthenberg von der FSV, die gemeinsam mit dem TKJ das Sportfest organisiert hatte, ging nach seinen Jobs als Trainer noch selbst an den Start und erreichte in 9:53,54 Minuten sein Ziel von einer Zeit unter zehn Minuten.

Berlinerin fordert Emily Pischke

Davor lagen viereinhalb Stunden mit allen Facetten der Leichtathletik. Der Rodenberger Marco Schulz sorgte mit seinem Speerwurf auf 60,13 Meter für eine der besten Leistungen des Tages, 15 jungen Damen aus Berlin zeigten bei ihrem Wochenendtrip in die Provinz ihr Können. Besonders Antonia Franzke. Sie lieferte sich in der W 13 ein doppeltes hochklassiges Duell mit Emily Pischke (TKJ) – mit einem salomonischen Ausgang. Den Hochsprung gewann die Berlinerin, weil sie sich nach Problemen bei 1,49 Metern fing und sogar noch 1,55 Meter überwand. Pischke hatte bis 1,49 Meter geführt, schaffte die folgende Höhe aber nicht mehr. Im Weitsprung revanchierte sich Pischke (5,10) und distanzierte als einzige Fünf-Meter-Springerin die Rivalin vom TSV Rudow um 29 Zentimeter.

Zu Wanderern zwischen den Altersklassen wurden Lara Siemer aus Harkenbleck und Linda Genzel von der VSV Rössing. In ihrer W 15 feierten Siemer (100 m: 12,61) und Genzel (Weitsprung: 4,80) Siege. Doch auch bei der Jagd nach den Geldprämien in den höheren Altersklassen waren sie durchaus erfolgreich. Im Kugelstoß der U 18 kamen Siemer (10,38) und Genzel (9,86) auf die Plätze zwei und drei, Siemer ließ mit zwei weiteren zweiten Plätzen aufhorchen: In der U 20 sprang sie 1,60 Meter hoch und bei den Frauen 5,22 Meter weit. Aus seinem Tief herausgesprungen ist Tobias Emmermacher. Im Hochsprung der U 20 kam der Athlet des MTV Friesen Bakede über die Saisonbestleistung von 1,80 Meter und war damit ebenso die Nummer eins wie im Weitsprung (5,59). Jannis Kreibaum vom TKJ war als Sieger der U 18 mit 5,62 Metern aber besser.

Über vier persönliche Bestleistungen konnte sich Trainer Niels Langpap von der SpVg Laatzen freuen. Die Siegeshöhe von Pauline Steinkuhl im Hochsprung der U 18 von 1,46 Metern war noch keine. „Die holt sie nach, wenn wir demnächst nach Schweden fahren“, versprach der Trainer. Doch bei Rang sechs im Kugelstoß (8,52) verbesserte sich Steinkuhl gleich um zwei Meter. Sara Hesselink war im Weitsprung der W 14 (4. 4,68) besser als je zuvor, und Emily Böß (Weitsprung: 5. 4,58; 100 m: 7. 13,53) toppte in der W 15 gleich zwei Rekorde.

Von Matthias Abromeit

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