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Die hannoverschen Asse werden hin- und hergeschoben. Der Kampf um WM-Plätze ist wieder völlig offen.

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Enttäuschte: Der deutsche Doppel-Vierer mit Julia Leiding, Frauke Hundeling, Charlotte Reinhardt und Carlotta Nwajide (von links).

Quelle: Seyb

Posen. Erst gab es im Mai EM-Gold, nun sehen sich die drei Top-Ruderinnen von Ihme und Maschsee zunehmend mit Fragezeichen konfrontiert: Bei den Testfahrten zur Neubildung einer Frauen-Flotte für die WM im September in den USA mussten die Boote mit Hannover-Beteiligung einen Rückschlag hinnehmen. Beim Welt-Cup in Posen (Polen) schafften es weder der Doppelvierer mit den DRC-Ruderinnen Carlotta Nwajide und Frauke Hundeling an Bord noch Marie-Cathérine Arnold vom HRC im Einer aufs Sieger-Treppchen. Nach dem verpatzten ersten Aufeinandertreffen mit der Konkurrenz aus Übersee gelten nun neuerliche Umbesetzungen innerhalb der Boote als sicher.

Zwei Wochen nach dem EM-Titelgewinn testete DRV-Bundestrainer Marcin Witkowski auf dem Malta-See in Posen ein auf zwei Positionen umbesetztes Quartett: Schlagfrau Julia Leiding (Rostock) und Bugfrau Carlotta Nwajide (DRC Hannover), die bis dato im Doppelzweier unterwegs gewesen waren, mussten in Polen mit ins Großboot. Aber der Test misslang: „Das Boot lief von Beginn an sehr, sehr unrund, und wir kamen nicht in Fahrt“, befand die enttäuschte Europameisterin Hundeling. Trotz spannenden Rennverlaufs fehlten dem deutschen Quartett mit Hundeling, Leiding, Nwadjide und Charlotte Reinhardt (Dorsten) im Endspurt 20 Hundertstelsekunden auf die drittplatzierten Chinesinnen. Gastgeber Polen gewann vor Australien. Dass der Doppelvierer für das Welt-Cup-Finale in Luzern (Schweiz) in drei Wochen nun erneut umgebaut wird und es dabei keine Stammplätze gibt, ist für Hundeling „absolut klar“. Die DRC-Ruderin vermutet: „Wahrscheinlich wird es vor Luzern einen Wechsel auf mehreren Positionen sowohl im Doppelzweier als auch im Doppelvierer geben.“

Wie es genau weitergeht, weiß derzeit niemand der Beteiligten: Am Freitag will Bundestrainer Witkowski seine Startpläne für Luzern bekanntgeben. Vermutlich wird der in Posen auf Platz fünf eingefahrene Doppelzweier mit Frieda Hämmerling (Kiel) und Daniela Schultze (Potsdam) wieder in den Doppelvierer zurückkehren. Möglich ist aber auch, dass Arnold eine Chance be­kommt, in einem der beiden Mannschaftsboote mitzurudern. Bislang hatte sie die undankbare Aufgabe der Ersatzfrau. In Posen kam Arnold im Einer auf dem zehnten Platz ins Ziel. Für die Olympia-Siebte im Doppelzweier „ein sehr respektables Ergebnis“, meinte ihr Heimtrainer Thorsten Zimmer. Problem: Arnolds Teamkollegin Ann-Katrin Thiele (Leipzig) war in Posen im Einer erheblich schneller und wurde Vierte. Damit hat sich Thiele, amtierende Olympiasiegerin im Doppelvierer, nun als Einzige unter den sieben genannten Frauen ihren Anspruch auf einen WM-Startplatz vorzeitig gesichert.

Neben Arnold müssen auch Hundeling und Nwajide noch um ihre WM-Tickets zittern. Denn mit der Berlinerin Julia Richter hat Bundestrainer Witkowski eine weitere Olympia-Teilnehmerin aus Rio in der Hinterhand.

Von Christian Held

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