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Quidditch-WM in Frankfurt

Auf den Spuren Harry Potters Quidditch-WM in Frankfurt

Der Sport ist aus den "Harry Potter"-Büchern bekannt, aber davon hat er sich längst emanzipiert: Quidditch. An diesem Wochenende wird in Frankfurt am Main die Weltmeisterschaft in dieser etwas skurrilen Sportart ausgetragen.

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Ben Morton (Großbritannien) erzielt mit einem Wurf durch den Ring zehn Punkte im Spiel gegen Italien am 23.07.2016.

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Teilnehmer aus 21 Ländern werden nach Angaben der Organisatoren das beste Team unter sich ausspielen. Während in den "Harry Potter"-Romanen die Quidditch-Spieler auf Besen durch die Luft fliegen, bleiben sie in der Realität natürlich auf dem Boden. "Das Spiel ist eine Mischung aus Handball, Völkerball und Rugby", erklärt der Freiburger Adrian Schleeh, Nationalspieler und Co-Trainer des deutschen Teams.

Die Weltmeisterschaft im Quidditch in Frankfurt am Main.

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Das Turnier soll auch dazu beitragen, den Sport bekannter zu machen. Beim Deutschen Quidditchbundes (DQB) sind 26 deutsche Teams gelistet, manche davon sind erst im Aufbau.

So spielt man Quidditch

Wer am Wochenende als Zuschauer die Quidditch-WM in Frankfurt verfolgen will, sollte sich vorher etwas mit den Regeln dieser Sportart vertraut machen. Denn die sind nicht gerade einfach. Bei dem aus den „Harry Potter“ Romanen bekannten Spiel treten zwei Mannschaften mit jeweils sieben Spielern gegeneinander an. Sie versuchen, Punkte zu machen, indem die jeweils drei Jäger den Quaffel - einen Volleyball - durch einen von je drei Tor-Ringen der gegnerischen Mannschaft werfen. Jedes Tor bringt zehn Punkte. Der Torwart heißt im Quidditch Hüter.

Nach 17 Minuten kommt der goldene Schnatz ins Spiel: ein Tennisball, den ein neutraler Spieler in einer Socke am Hosenbund trägt. Eine Minute später dürfen die Sucher mit der Jagd nach ihm beginnen. Erwischen sie ihn, bringt das 30 Punkte, und das Spiel ist zu Ende.

Während des Spiels versuchen pro Team zwei Treiber, gegnerische Spieler abzuwerfen. Dafür stehen ihnen insgesamt drei Klatscher - Dodgeballs - zur Verfügung. Ein abgeworfener Spieler muss aus dem jeweiligen Spielzug ausscheiden, zu einem seiner Torringe zurücklaufen und diesen berühren, bevor er weiter spielen darf.

Während der ganzen Zeit muss jeder Spieler eine Stange zwischen den Beinen haben. Entweder er presst sie zwischen den Beinen ein - dann kann er allerdings nicht laufen - oder er hält sie mit einer Hand fest. Fällt der Besen zu Boden, muss der Spieler zurück und einen der Ringe berühren.

dpa

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