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„Recken“ kassieren Heimschlappe gegen Flensburg

20:35 „Recken“ kassieren Heimschlappe gegen Flensburg

Der Titelfavorit der Handball-Bundesliga war eine Nummer zu groß für die TSV Hannover-Burgdorf. In der heimischen Swiss-Life-Hall gab es eine deutliche 20:35-Niederlage gegen die SG Flensburg-Handewitt. Damit haben die „Recken“ nach zwei Spieltagen nun ein ausgeglichenes Punktekonto.

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Der Hannoveraner Torge Johannsen spielt den Ball.

Quelle: Gollnow/dpa

Hannover. Statistiken haben im Sport ein Verfallsdatum. Das demonstrierte der deutsche Handball-Vizemeister SG Flensburg-Handewitt am Sonnabend in der Swiss-Life-Hall. Die Schleswig-Holsteiner gewannen deutlich bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 35:20 (16:8). Damit rissen gleich mehrere Serien der „Recken“: Es gab die erste Heimniederlage nach elf Monaten und die erste Schlappe gegen Flensburg in Hannover nach knapp fünf Jahren. Zudem versäumten es die Hannoveraner, ihren 34:23-Auftakttriumph in Göppingen in der mit 4100 Besuchern ausverkauften Swiss-Life-Hall zu veredeln. Vielmehr landete das Team von Trainer Jens Bürkle auf dem Boden der Tatsachen, die lauten: Die „Recken“ können einem Topteam nur dann Paroli bieten, wenn alles passt.

Der TSV Hannover-Burgdorf verliert am zweiten Spieltag gegen Top-Favorit SG Flensburg-Handewitt mit 20:35.

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Und am Sonnabend passte wenig bei den Gastgebern zusammen, die zwar drei Stammkräfte ersetzen mussten, aber wieder mit Joakim Hykkerud und Mait Patrail aufliefen. Insbesondere in der ersten Halbzeit boten die Gäste eine Demonstration der Stärke. Dank einer hohen Präzision im Angriff und vieler erfolgreicher Paraden von Mattias Anderson gingen sie schnell mit 6.1 in Führung und bauten diesen Vorsprung kontinuierlich bis zur Halbzeitpause aus. Es war beim Stand von 16:8 für die Flensburger nach 30 Minuten offensichtlich, dass die „Recken“ nicht nur eine deutliche Steigerung brauchten, sondern auch Fortunas Füllhorn, um aus dieser Partie noch etwas zählbares mitzunehmen.

Bürkle versuchte nach dem Wechsel alles, auch die Sieben-gegen-sechs-Variante im Angriff. Diese hatte zeitweise Erfolg, führte aber auch zu schnellen Gegentoren gegen eine Flensburger Mannschaft, die auch in der zweiten Halbzeit Vollgas gab. Man merkte, wie tief der Stachel einer verspielten 25:20-Führung im März saß. Das wollte die SG um jeden Preis vermeiden, und beim 30:15 elf Minuten vor Schluss gab es überhaupt keinen Zweifel mehr am Erfolg der Gäste. Trost für die „Recken“, bei denen zu allem Überfluss Erik Schmidt in der 53. Minute die Rote Karte sah: Schon am Mittwoch besteht die Möglichkeit, es beim SC DHfK Leipzig besser zu machen.

Tore für die TSV Hannover-Burgdorf: Böhm (5), Häfner (4), Johannsen (3/davon 2 Siebenmeter), Hykkerud, Karason (je 2), Mortensen (2/1), Kastening, Patrail.

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